Die Bundesregierung senkt ab heute dauerhaft die Mehrwertsteuer auf Speisen zum Vor-Ort-Verzehr von 19 auf 7 Prozent. Diese Maßnahme soll der Gastronomiebranche langfristig Stabilität geben – und McDonald’s Deutschland reagiert als einer der ersten großen Anbieter.
Menüpreise werden deutlich gesenkt
Bereits zum 1. Januar 2026 will McDonald’s die Steuerersparnis direkt an die Gäste weitergeben. Konkret sollen fünf besonders beliebte Menüplattformen – darunter das Happy Meal, drei McSmart Menüs sowie das Big Mac McMenü – teils um über 15 Prozent günstiger werden. Die neuen Preise gelten in allen Verkaufskanälen, also im Restaurant, To-Go und im McDrive. Damit geht das Unternehmen über die gesetzliche Vorgabe hinaus, da im Außer-Haus-Verkauf bereits heute der reduzierte Steuersatz gilt.
Mit dem klaren Preissignal will McDonald’s Transparenz schaffen und gezielt Familien sowie preissensible Gäste entlasten. Die Strategie soll den Zugang zu bezahlbaren Gastronomieangeboten erleichtern und ein Gegengewicht zu den gestiegenen Lebenshaltungskosten bilden.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Positionierung in schwieriger Branchensituation
Die Gastronomie steht weiterhin unter erheblichem Kostendruck. Viele Betriebe kämpfen mit gestiegenen Ausgaben für Energie, Rohstoffe und Personal, während Preiserhöhungen bei den Gästen zunehmend auf Zurückhaltung stoßen. McDonald’s nutzt die steuerliche Entlastung daher nicht nur als ökonomisches Instrument, sondern auch zur strategischen Positionierung.
Über 200 mittelständische Franchise-Nehmer profitieren ebenfalls von dieser Entscheidung. Das Unternehmen setzt auf langfristige Gästebindung statt kurzfristiger Margenmaximierung. Die frühzeitige Ankündigung verschafft nicht nur Planungssicherheit, sondern setzt auch ein Signal an den Markt: McDonald’s will aktiver Mitgestalter einer stabileren Zukunft der Gastronomie sein.




