Best Buy und Meta bauen ihre Zusammenarbeit im stationären Handel in den USA weiter aus und bringen sogenannte „Meta Lab“-Erlebnisflächen in mehr als 50 Filialen. Ziel ist es, neue Technologien wie KI-Brillen und VR-Headsets für Kunden direkt erlebbar zu machen und so die Kaufentscheidung zu erleichtern.
Erlebnis statt Produktpräsentation
Im Mittelpunkt des Konzepts stehen laut Pressemitteilung rund 900 Quadratmeter große Flächen, die gezielt auf Interaktion ausgelegt sind. Kunden können dort die neuesten Geräte nicht nur ansehen, sondern aktiv ausprobieren. Dazu gehören unter anderem virtuelle Anproben, personalisierte Beratungen und immersive Demonstrationen.
Der Ansatz reagiert auf ein zentrales Kundenbedürfnis: Ein Großteil der Konsumenten möchte neue Technologien zunächst physisch erleben, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten wie KI-Brillen spielt die Haptik eine entscheidende Rolle.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Fokus auf KI-Brillen und VR-Technologie
Im Zentrum der Erlebnisflächen, denen Meta bereits ein Flagship-Store in New York City bereitgestellt hat, stehen Metas aktuelle Hardware-Produkte, darunter KI-gestützte Brillen und Virtual-Reality-Headsets. Kunden können verschiedene Modelle testen, Funktionen ausprobieren und sich durch speziell geschultes Personal beraten lassen.
Technologische Features wie Smart Mirrors ermöglichen es, unterschiedliche Designs virtuell anzuprobieren und direkt miteinander zu vergleichen. Ergänzt wird das Angebot durch interaktive Displays, die Anwendungsszenarien im Alltag demonstrieren.
Neue Rolle des stationären Handels
Mit dem Konzept verfolgen beide Unternehmen eine klare Strategie: Der stationäre Handel soll sich stärker als Erlebnisraum positionieren. Gerade bei innovativen Technologien wird das physische Ausprobieren zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber reinen Online-Angeboten.
Best Buy unterstreicht damit seine Rolle als Plattform für neue Technologien, während Meta seine Produkte näher an den Endkunden bringt und gleichzeitig die Einstiegshürden senkt.
Rollout in mehreren US-Städten
Die ersten Standorte starten im Juni, weitere sollen im Laufe des Sommers folgen. Zu den ersten Städten zählen unter anderem Standorte in Kalifornien, Minnesota, New Jersey, South Carolina und Ohio.
Die Initiative zeigt, wie Technologieunternehmen und Händler gemeinsam neue Wege gehen, um innovative Produkte greifbarer zu machen – und den stationären Handel als Erlebnisplattform neu zu definieren.





