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New Balance verklagt Decathlon wegen Kiprun-Schuhlogo

New Balance Running Shoes
Foto: Archer Allstars / Unsplash

Key takeaways

➟ Ein gespiegeltes „K“ sorgt für einen Markenrechtsstreit: New Balance verklagt den französischen Händler Decathlon in den USA, weil das Kiprun-Logo dem eigenen „N“-Zeichen zu ähnlich sein soll.

Lesezeit ca. 2 Minuten

New Balance hat den französischen Sportartikelhändler Decathlon in den USA wegen einer mutmaßlichen Verletzung seiner Markenrechte verklagt. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht laut der Nachrichtenagentur Reuters das Logo auf Laufschuhen der Decathlon-Marke Kiprun. Nach Auffassung des US-Schuhherstellers ähnelt das gespiegelte „K“ zu stark dem seit Jahrzehnten verwendeten „N“-Zeichen von New Balance.

New Balance befürchtet Verwechslungen

Die beim Bundesgericht in Massachusetts eingereichte Klage richtet sich gegen Decathlon America. New Balance argumentiert, dass Verbraucher das Kiprun-Symbol mit der eigenen Marke in Verbindung bringen könnten. Als Beleg verweist das Unternehmen unter anderem auf Beiträge in sozialen Netzwerken, in denen Nutzer Ähnlichkeiten zwischen den beiden Zeichen thematisierten.

Das charakteristische „N“ wird nach Angaben in der Klageschrift bereits seit den 1970er-Jahren auf Schuhen von New Balance eingesetzt. Decathlon vertreibt Kiprun-Produkte in den Vereinigten Staaten sowohl online als auch über stationäre Handelspartner.

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Klage zielt auf Verkaufsstopp und Schadenersatz

New Balance verlangt von dem Gericht eine Verfügung gegen die beanstandete Nutzung des Zeichens. Zusätzlich fordert das Unternehmen finanziellen Schadenersatz, dessen Höhe zunächst nicht beziffert wurde.

Stellungnahmen der beiden Unternehmen lagen Reuters zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor. Das Verfahren wird vor dem U.S. District Court for the District of Massachusetts unter dem Aktenzeichen 1:26-cv-14235 geführt.

Frühere Verfahren um das „N“-Zeichen

Für New Balance ist der aktuelle Konflikt nicht der erste Markenrechtsstreit um das Firmenlogo. In den USA hatte der Hersteller bereits ähnliche Verfahren gegen Michael Kors und Nautica angestrengt und anschließend beigelegt.

Auch international verteidigte New Balance sein Markenzeichen vor Gericht. 2017 sprach ein chinesisches Gericht dem Unternehmen in einem Verfahren gegen dortige Schuhhersteller rund 1,5 Millionen US-Dollar zu.

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