Redcare Pharmacy startet mit beschleunigtem Wachstum in das zweite Quartal 2026 und passt vor diesem Hintergrund seine Jahresprognose nach oben an. Die vorläufigen Zahlen für April und Mai zeigen eine stärkere Dynamik als im ersten Quartal und eine verbesserte Profitabilität.
Deutliches Wachstum in beiden Geschäftsbereichen
Der Konzernumsatz legte im bisherigen Quartalsverlauf um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Wachstumstreiber sind sowohl das verschreibungspflichtige Geschäft (Rx) als auch der Non-Rx-Bereich. Besonders in Deutschland gewinnt das Unternehmen weiter an Dynamik: Das Non-Rx-Segment beschleunigte sich von 9 Prozent im ersten Quartal auf 14 Prozent im bisherigen zweiten Quartal.
Noch stärker entwickelte sich das Rx-Geschäft. In Deutschland stieg der Umsatz in diesem Bereich um 57 Prozent und setzte damit den Wachstumstrend der vergangenen Quartale fort.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
DACH-Region als zentraler Wachstumsmotor
Die DACH-Region bleibt der wichtigste Treiber der Geschäftsentwicklung. Der Segmentumsatz erhöhte sich hier im bisherigen Quartalsverlauf um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Neben dem stabil wachsenden Non-Rx-Geschäft trug vor allem das dynamische Rx-Segment maßgeblich zur Entwicklung bei.
International zeigte sich ebenfalls ein solides Bild. Das Segment wuchs in den Monaten April und Mai um 16 Prozent und bestätigte damit das Niveau des ersten Quartals.
Profitabilität verbessert sich spürbar
Parallel zum Umsatzwachstum konnte Redcare Pharmacy auch seine Ergebnisqualität steigern. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich im Jahresvergleich weiter. Ausschlaggebend dafür sind insbesondere das margenstärkere Wachstum im Non-Rx-Bereich sowie Effizienzsteigerungen im Marketing.
Die Kombination aus steigenden Umsätzen und optimierter Kostenstruktur stärkt die operative Leistungsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig.
Prognose für 2026 nach oben angepasst
Auf Basis der positiven Entwicklung hebt Redcare Pharmacy die Erwartungen für das Gesamtjahr an. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Konzernumsatzwachstum zwischen 15 und 17 Prozent. Für den Non-Rx-Bereich wird ein Plus von 10 bis 12 Prozent erwartet.
Im deutschen Rx-Geschäft wird ein Umsatz von 680 bis 720 Millionen Euro prognostiziert. Die bereinigte EBITDA-Marge soll zwischen 2,5 und 3,0 Prozent liegen. Die endgültigen Zahlen für das zweite Quartal will das Unternehmen Ende Juli vorlegen.





