Uber Eats erweitert sein Lieferspektrum in Deutschland um Gesundheits- und Pflegeprodukte. Möglich wird das durch eine neue Kooperation mit der Plattform CURE, die Apotheken bei der digitalen Bestellabwicklung unterstützt. Ab sofort können Kunden rezeptfreie Artikel direkt über die Uber Eats-App beziehen – zunächst in 25 Städten mit über 70 teilnehmenden Apotheken.
Fokus auf rezeptfreie Produkte
Zum Start umfasst das Sortiment rund 8.500 Artikel. Dazu zählen frei verkäufliche Medikamente zur Behandlung alltäglicher Beschwerden, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetikprodukte sowie Artikel für Haut- und Körperpflege. Die Auslieferung erfolgt durch Uber Eats Flottenpartner, meist innerhalb von 30 Minuten. Die Höhe der Liefergebühr richtet sich nach Standort und Entfernung.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Unterstützung für lokale Apotheken
Die Kooperation soll lokalen Apotheken helfen, ihre Sichtbarkeit und Reichweite zu erhöhen. „Wir stärken die Position lokaler Apotheken und bieten ihnen neue Wege, direkt mit Kunden in Kontakt zu treten“, sagt Ali El-Ali, CEO und Mitgründer von CURE. Ziel sei es, Digitalisierung praxistauglich in die alltäglichen Abläufe der Apotheken zu integrieren.
Uber verfolgt globale Plattformstrategie
Auch Uber bewertet das neue Angebot als strategisch wichtigen Schritt. „Gesundheitsprodukte sind ein Teil des Alltags – wir sorgen für die schnelle und zuverlässige Lieferung“, erklärt Moritz Bernhard, General Manager Uber Direct und Grocery & Retail in Deutschland. Neben der Integration stationärer Apotheken über Uber Eats betreibt Uber Direct bereits pharmazeutische Logistiklösungen mit Onlinehändlern.
In Ländern wie Großbritannien und Portugal ist die Kategorie „Health & Wellness“ auf dem Uber Eats Marktplatz bereits etabliert. Die Partnerschaft mit CURE markiert nun den Ausbau dieses Segments auch auf dem deutschen Markt.


