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Visa erweitert Stablecoin-Offensive: On-Chain-Settlement für Kartenprogramme

Symbolik fuer Auszahlung von Stablecoins
Symbolbild - Foto: Pexels

Key takeaways

Visa und Bridge bauen ihre Stablecoin-Partnerschaft aus: Neue Infrastruktur ermöglicht Visa-Kartenzahlungen direkt aus Stablecoin-Guthaben mit On-Chain-Abwicklung. Der Dienst ist bereits in 18 Ländern verfügbar und soll bis Jahresende global stark expandieren.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Visa und Bridge, seit 2025 Partner im Bereich stablecoin-basierter Kartenprogramme, heben ihre Zusammenarbeit auf die nächste Stufe. Die Stripe-Tochter Bridge bietet Infrastruktur, mit der Unternehmen Stablecoin-gedeckte Visa-Karten ausgeben können. Nun erlaubt die Einbindung von Lead Bank, dass diese Kartentransaktionen direkt onchain mit Visa abgewickelt werden.

Globale Expansion: Stablecoin-Karten in 18 Ländern live

Seit dem Start haben Entwickler Bridge-basierte Karten weltweit integriert, sodass Verbraucher alltägliche Käufe direkt aus Stablecoin-Guthaben tätigen können – an mehr als 175 Millionen Visa-Akzeptanzstellen. Der Dienst ist bereits in 18 Ländern verfügbar, bis Jahresende soll die Zahl auf über 100 Märkte steigen. Bekannte Wallet-Anbieter wie Phantom und MetaMask nutzen die Lösung, um Millionen Nutzern einen nahtlosen Einsatz ihrer digitalen Assets zu ermöglichen.

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Visa-Pilot: On-Chain-Settlement als Effizienzhebel

Das erweiterte Stablecoin-Settlement-Pilotprogramm von Visa untersucht, wie Emittenten und Acquirer – darunter solche, die Bridge-Karten ausgeben – stabile digitale Vermögenswerte zur direkten Abwicklung mit Visa einsetzen können. Lead Bank fungiert dabei als teilnehmende Bank, während Bridge die technische Stablecoin-Infrastruktur bereitstellt.

Der Pilot testet laut VISA insbesondere, wie onchain abgewickelte Zahlungen operative Effizienz steigern, Abgleiche beschleunigen und den Zahlungsfluss flexibler gestalten. Visa betont, man folge der Entwicklung der Branche dorthin, wo Wert zunehmend nativ auf Blockchains bewegt wird.

Perspektive: Bridge-Issued Assets als neuer Settlement-Pfad

Visa prüft zudem, inwieweit von Bridge emittierte Stablecoin-Assets künftig offizielle Settlement-Flows ergänzen könnten. Für Unternehmen, die eigene Stablecoins entwickeln, würde dies tiefere Integration in das globale Visa-Netzwerk bedeuten – inklusive direktem Einsatz innerhalb ihrer Kartenprogramme.

Bridge sieht darin einen entscheidenden Schritt auf dem Weg, Firmen größere Kontrolle über ihre eigene Finanzarchitektur zu geben. Die Kooperation mit Visa soll es ermöglichen, maßgeschneiderte Stablecoins ohne Brüche in Zahlungsprozesse einzubinden.

Fazit

Visa und Bridge setzen einen Meilenstein für die Verbindung traditioneller Zahlungsnetze mit der Blockchain-Ökonomie. On-Chain-Settlement, globale Kartenakzeptanz und mögliche Unterstützung eigener Unternehmens-Stablecoins markieren eine Entwicklung, die den digitalen Zahlungsverkehr grundlegend verändert – schneller, programmierbarer und stärker institutionell verankert.

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