ElectronicPartner blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2025 zurück und nutzt die stabile Entwicklung als Basis für eine strategische Neuausrichtung. Mit einem Zentralumsatz von laut Pressemitteilung rund 1,2 Milliarden Euro bleibt das Niveau bereits im dritten Jahr in Folge konstant. In Deutschland konnte die Verbundgruppe dabei ein leichtes Wachstum erzielen, während die internationalen Märkte ein gemischtes Bild zeigen.
Stabilität im Kerngeschäft
Besonders im deutschen Markt entwickelte sich ElectronicPartner positiv. Hier legte der Umsatz um 1,4 Prozent zu. Auch die Fachhandelsmarke EP: konnte sich behaupten und wuchs ebenfalls um 1,4 Prozent auf vergleichbarer Fläche. Damit lag die Marke über dem Branchendurchschnitt und stärkte ihre Position im Wettbewerb.
Zusätzliche Dynamik entstand durch neue Mitglieder: Insgesamt 38 Unternehmen schlossen sich 2025 der Verbundgruppe an – darunter Fachhändler, Servicepartner und eigenständige Betriebe. Ein Teil der Neuzugänge wechselte gezielt aus anderen Kooperationen, was die Attraktivität des Netzwerks unterstreicht.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
MEDIMAX unter Druck
Deutlich schwieriger gestaltete sich das Jahr für die Fachmarktlinie MEDIMAX. Die großflächigen Standorte verzeichneten einen Umsatzrückgang von 6,6 Prozent. Hintergrund ist der zunehmende Druck auf großformatige Handelskonzepte, die sich stärker differenzieren und serviceorientierter aufstellen müssen.
ElectronicPartner reagiert darauf mit einer strategischen Neuausrichtung: Die Märkte sollen sich stärker in Richtung Fachhandel entwickeln, mit Fokus auf Beratung, Service und Spezialisierung.
comTeam wächst dynamisch
Sehr positiv entwickelte sich hingegen das Technologie-Netzwerk comTeam. Mit einem Umsatzplus von 18,5 Prozent zählt es zu den Wachstumstreibern der Gruppe. Impulse kamen insbesondere aus der Migration von Windows 10 sowie der steigenden Nachfrage nach Lösungen rund um Künstliche Intelligenz.
Die Entwicklung zeigt, dass IT-nahe Geschäftsfelder innerhalb der Verbundgruppe zunehmend an Bedeutung gewinnen.
WENDEpunkt baut neue Geschäftsfelder auf
Auch im Bereich nachhaltiger Energielösungen setzt ElectronicPartner auf Wachstum. Die Marke WENDEpunkt konnte ihre Marktposition deutlich ausbauen und ihr Portfolio erweitern. Neben klassischen Lösungen wie Photovoltaik und Wärmesystemen gehören inzwischen auch neue Anwendungen wie PV-Zäune oder Terrassenüberdachungen zum Angebot.
In Deutschland sind bereits über 140 Mitgliedsbetriebe in diesem Bereich aktiv. Gleichzeitig schreitet die Internationalisierung voran, etwa in Österreich und der Schweiz.
Transformation im Fokus
Parallel zur operativen Entwicklung treibt ElectronicPartner seine strategische Neuausrichtung voran. Ziel ist es, die Zusammenarbeit innerhalb der Verbundgruppe zu intensivieren und Strukturen sowie Prozesse effizienter zu gestalten.
Im Mittelpunkt steht dabei ein stärker vernetztes Arbeiten zwischen Zentrale und Mitgliedsbetrieben. Die Transformation soll nicht nur organisatorisch, sondern auch kulturell erfolgen – mit einem klaren Fokus auf Kooperation, Innovation und Zukunftsfähigkeit.
Ausblick: Stabilität als Basis für Wandel
ElectronicPartner zeigt, dass auch in einem herausfordernden Marktumfeld stabile Ergebnisse möglich sind. Gleichzeitig nutzt die Gruppe diese Stabilität, um neue Wachstumsfelder zu erschließen und bestehende Geschäftsmodelle anzupassen.
Die Kombination aus Fachhandel, Technologiegeschäft und neuen Energie-Lösungen bildet dabei die Grundlage für die weitere Entwicklung – in einem Markt, der sich zunehmend differenziert und spezialisierte Angebote erfordert.


