In der Adventszeit zieht es viele Deutsche in die Innenstädte: Laut einer aktuellen Studie der EURO Kartensysteme GmbH bevorzugen 48 Prozent den Einkauf von Weihnachtsgeschenken in lokalen Geschäften, auf Märkten oder in Pop-up-Stores. Zwar liegt der Online-Handel mit 52 Prozent leicht vorne, doch das Einkaufserlebnis vor Ort bleibt ein fester Bestandteil der Feiertagsroutine.
Gutscheine und Kulinarisches dominieren die Wunschzettel
Die Studie zeigt auch, dass Schenken ein zentraler Bestandteil der Festtage bleibt: 72 Prozent der Befragten planen mindestens vier Geschenke, wobei die Mehrheit zwischen 100 und 300 Euro investieren möchte. Weitere 19 Prozent kalkulieren mit bis zu 500 Euro, rund zehn Prozent sogar mit höheren Summen von bis zu 1.000 Euro. Am häufigsten werden Partner, Kinder und Eltern beschenkt. Bei den Geschenken selbst liegen Gutscheine (39 Prozent) vorne, gefolgt von kulinarischen Präsenten (30 Prozent), Büchern (28 Prozent) sowie Kosmetik und Parfüms (26 Prozent).
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Girocard als bevorzugtes Zahlungsmittel
Beim Bezahlen setzen viele Kunden auf die girocard: 38 Prozent der Befragten greifen zu der in Deutschland weit verbreiteten Debitkarte – sei es klassisch oder kontaktlos über Smartphone oder Smartwatch. Rund 90 Prozent aller bargeldlosen Weihnachtszahlungen erfolgen inzwischen kontaktlos. Für Händler ist das vorteilhaft: Laut Bundesbank ist die girocard das kostengünstigste elektronische Zahlungsverfahren – sogar günstiger als Bargeld. Wer mit der „Karte made in Germany“ zahlt, stärkt damit auch die Wirtschaft vor Ort.


