Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist in Deutschland im Juni 2026 gegenüber dem Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,8 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich laut Statistischem Bundesamt ein Plus von 9,3 Prozent. Maßgeblich für den Zuwachs waren vor allem die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen. Auch der Maschinenbau trug zur positiven Entwicklung bei.
Elektronikbranche sorgt für den stärksten Impuls
Den größten Beitrag zum Anstieg leistete die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen, deren Auftragsbestand im Monatsvergleich um 4,6 Prozent zunahm. Im Maschinenbau erhöhte sich der Bestand offener Aufträge um 0,9 Prozent und stützte damit ebenfalls das Gesamtergebnis.
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Inlands- und Auslandsaufträge legen zu
Die offenen Bestellungen aus dem Inland stiegen im Juni um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Gleichzeitig erhöhte sich auch der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland um 0,6 Prozent. Damit entwickelten sich beide Nachfragebereiche positiv.
Investitions- und Konsumgüter im Plus
Bei den Herstellern von Investitionsgütern nahm der Auftragsbestand um 0,9 Prozent zu. Im Konsumgüterbereich fiel das Wachstum mit 3,2 Prozent noch deutlicher aus. Lediglich die Produzenten von Vorleistungsgütern verzeichneten einen leichten Rückgang von 0,2 Prozent.
Reichweite der Aufträge bleibt stabil
Die rechnerische Reichweite des Auftragsbestands verharrte im Juni bei 8,9 Monaten. Während sie bei Vorleistungs- und Investitionsgütern unverändert bei 4,6 beziehungsweise 12,4 Monaten blieb, erhöhte sie sich bei den Konsumgüterherstellern leicht auf 4,3 Monate. Die Kennzahl beschreibt, wie lange die vorhandenen Aufträge bei konstantem Umsatz und ohne neue Bestellungen die Produktion auslasten würden.





