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China 2025 erneut wichtigster Handelspartner Deutschlands

Illustrierter Geschaeftsmann mit China Flagge
Foto: Pixabay

Key takeaways

China hat 2025 wieder die Führung unter Deutschlands Handelspartnern übernommen. Während der Warenverkehr mit der Volksrepublik zunahm, gingen die Exporte in die USA spürbar zurück. Zugleich vergrößerte sich der deutsche Importüberschuss mit China, während der gesamte Außenhandelssaldo aufgrund steigender Einfuhren sank.

Lesezeit ca. 2 Minuten

China hat im Jahr 2025 erneut die Spitzenposition unter den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands eingenommen. Nach einem einmaligen Rückfall hinter die USA im Jahr 2024 lag der Außenhandelsumsatz mit China wieder deutlich vorn. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts belief sich der Warenverkehr zwischen beiden Ländern auf 251,8 Milliarden Euro. Die USA folgten mit 240,5 Milliarden Euro auf Rang zwei, gefolgt von den Niederlanden mit 209,1 Milliarden Euro. Während der Handel mit China gegenüber dem Vorjahr leicht zunahm, zeigte sich im Austausch mit den Vereinigten Staaten ein Rückgang.

Chinas Lieferdominanz verstärkt sich weiter

China bleibt seit Jahren das wichtigste Herkunftsland deutscher Importe – und diese Entwicklung setzte sich 2025 fort. Mit einem Importvolumen von 170,6 Milliarden Euro lagen die Einfuhren 8,8 % über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig gingen die deutschen Exporte nach China um 9,7 % auf 81,3 Milliarden Euro zurück. Dadurch vergrößerte sich der Importüberschuss im Handel mit der Volksrepublik auf 89,3 Milliarden Euro. Besonders gefragt waren Datenverarbeitungsgeräte sowie elektrische und optische Erzeugnisse, gefolgt von elektrischen Ausrüstungen und Maschinen.

Die Niederlande blieben auch 2025 das zweitwichtigste Lieferland Deutschlands. Mit Importen im Wert von 96,7 Milliarden Euro legten sie um 3,9 % zu. Die USA folgten trotz eines verhaltenen Jahres auf Rang drei und lieferten Waren im Wert von 94,3 Milliarden Euro.

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Exporte in die USA verlieren an Dynamik

Die Vereinigten Staaten blieben zwar das wichtigste Ziel für deutsche Exporte, jedoch gingen die Ausfuhren um 9,4 % auf 146,2 Milliarden Euro zurück. Besonders deutlich zeigte sich der Rückgang im Automobilsegment: Die Exporte von Kraftwagen und Teilen sanken um 17,8 % auf 28,5 Milliarden Euro. Pharmazeutische Erzeugnisse blieben stabil und erreichten 28,0 Milliarden Euro. Der Exportüberschuss im Handel mit den USA fiel spürbar und lag 2025 nur noch bei 51,9 Milliarden Euro – nach 69,6 Milliarden Euro im Vorjahr.

Frankreich und die Niederlande belegten erneut die Plätze zwei und drei unter den wichtigsten Abnehmerländern deutscher Produkte. Frankreich importierte Waren im Wert von 117,4 Milliarden Euro, die Niederlande folgten mit 112,5 Milliarden Euro.

Außenhandelssaldo gibt nach – Importe wachsen schneller

Für das Gesamtjahr 2025 meldete Deutschland Warenexporte im Wert von 1.563,0 Milliarden Euro und Importe von 1.362,5 Milliarden Euro. Die Ausfuhren stiegen damit leicht um 0,9 %, während die Einfuhren um 4,3 % zulegten. Der Exportüberschuss verringerte sich deutlich und lag bei 200,5 Milliarden Euro – 42,4 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2024.

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