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Shein bei BHV: Nun sagt Disneyland Paris ein Weihnachtsprojekt ab

Dornroeschenschloss im Disneyland Paris
Foto: Disneyland Paris

Key takeaways

Disneyland Paris hat seine Weihnachtskooperation mit dem Kaufhaus BHV abgesagt. Grund ist die neue Partnerschaft zwischen BHV und Shein, deren stationäre Expansion in Frankreich für Kritik sorgt. Weitere Marken haben sich bereits vom BHV zurückgezogen.

Lesezeit ca. 1 Minute

Disneyland Paris hat überraschend seine geplante Weihnachtskooperation mit dem traditionsreichen Pariser Kaufhaus BHV beendet. Ursprünglich war ein festlich inszenierter Pop-up-Store samt Schaufensterdekoration zur Attraktion geplant. Doch nach Bekanntwerden der Partnerschaft zwischen BHV und der Modeplattform Shein zog der Freizeitpark Konsequenzen.

Rückzug aus Sorge um Markenimage

Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP begründete Disneyland Paris laut Fashionunited den Rückzug damit, dass „die Bedingungen nicht mehr gegeben“ seien, um die Weihnachtsaktionen wie geplant umzusetzen. Die Entscheidung fällt in eine Phase wachsender Kritik an Shein, das vor allem für aggressive Billigpreise, intransparente Lieferketten und Umweltprobleme in der Kritik steht. Auch die Arbeitsbedingungen in der Produktion stehen immer wieder im Fokus der Kritik.

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Geplante Expansion von Shein befeuert Debatte

Die Partnerschaft zwischen Shein und der Société des Grands Magasins (SGM), der Betreiberin des BHV, sieht vor, dass Shein ab November sechs stationäre Shops in Frankreich eröffnet – darunter auch einen im BHV selbst. Bereits kurz nach der Ankündigung Anfang Oktober gab es scharfe Reaktionen: Zahlreiche Marken kündigten ihren Rückzug aus dem Kaufhaus an, um ihre eigene Reputation nicht zu gefährden.

Auch politische Kritik am Shein-Projekt

Wie Fashionunited weiter berichtet, kritisierte der französische Handelsminister Serge Papin die Partnerschaft deutlich. Laut einem Statement seines Büros sende die Kooperation mit Shein „ein schlechtes Signal“. In einem Interview mit dem Sender TF1 bestätigte Papin zudem, dass er politischen Druck ausüben wolle, um die Umsetzung der Zusammenarbeit zu verhindern.

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