Im Markt für Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel verschieben sich die Kräfteverhältnisse zunehmend zugunsten der Handelsmarken. Aktuelle Daten von YouGov zeigen, dass Herstellermarken sowohl bei Umsatz als auch Absatz an Dynamik verlieren, während Eigenmarken weiter wachsen und ihre Position im Wettbewerb stärken.
Herstellermarken verlieren Marktanteile
Sowohl im Waschmittel- als auch im Reinigungssegment verzeichnen klassische Marken rückläufige Entwicklungen. Umsätze und Absatzmengen sinken im Vergleich zum Vorjahr, was sich auch auf die Gesamtmarktentwicklung auswirkt. Besonders deutlich ist der Rückgang beim Absatz, was auf eine veränderte Nachfrage und Kaufzurückhaltung hinweist.
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Eigenmarken treiben Wachstum im Markt
Im Gegensatz dazu profitieren Handelsmarken von der aktuellen Marktentwicklung. Sie verzeichnen in beiden Segmenten deutliche Zuwächse bei Umsatz und Absatz und sind damit die einzigen Wachstumstreiber im Markt. Ihr Anteil am Gesamtumsatz steigt kontinuierlich und festigt ihre Rolle als ernstzunehmende Alternative zu klassischen Markenprodukten.
Kaufentscheidungen verschieben sich
Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung liegt im veränderten Konsumentenverhalten. Für viele Käufer stehen heute Faktoren wie Preis, Qualität und Produkterfahrung im Vordergrund. Der Markenname verliert dagegen an Einfluss. Besonders jüngere Zielgruppen messen der Marke deutlich weniger Bedeutung bei und orientieren sich stärker an funktionalen Produkteigenschaften.
Preis bleibt zentrales Entscheidungskriterium
Neben Qualität und Leistung spielt vor allem der Preis eine entscheidende Rolle. Sonderangebote und günstige Preise gehören zu den wichtigsten Kaufargumenten und beeinflussen die Kaufentscheidung maßgeblich. Gleichzeitig bleiben die monatlichen Ausgaben für Wasch- und Reinigungsmittel vergleichsweise niedrig, was den Wettbewerb zusätzlich verschärft und den Druck auf Markenhersteller erhöht.





