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Weinhandel: Hawesko trotzt 2025 dem schwachen Marktumfeld

Eine Frau und ein Mann mit jeweils einem Weinglas in der Hand
Foto: Hawesko Holding SE

Key takeaways

Hawesko hat 2025 trotz Konsumflaute einen Umsatz von 622 Mio. Euro erzielt. Die EBIT-Marge blieb mit 4,1 % stabil. Das B2B-Segment wuchs, während der Endkundensektor schwächelte. Ein Effizienzprogramm und neue Geschäftsmodelle sollen ab 2026 deutliche Ergebnisverbesserungen bringen.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Hamburger Weinhandelsgruppe Hawesko Holding SE hat sich im Geschäftsjahr 2025 besser als der rückläufige Gesamtmarkt entwickelt. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs auf 622 Millionen Euro (Vorjahr: 639 Mio. Euro) und eines niedrigeren EBIT von 26 Millionen Euro (Vorjahr: 32 Mio. Euro) blieb die operative Profitabilität mit einer EBIT-Marge von 4,1 Prozent nahezu stabil. Das EBITDA lag laut Hawesko bei 51 Millionen Euro, was einer Marge von 8,2 Prozent entspricht.

B2B-Geschäft legt zu, Endverbrauchersegment schwächelt

Während das B2B-Segment um 2 Prozent auf rund 203 Millionen Euro wuchs, zeigten sich im Endkundengeschäft deutliche Rückgänge. Im stationären Handel belief sich der Umsatz auf 226 Millionen Euro (Vorjahr: 234 Mio. Euro), im E-Commerce-Segment sank er um 7 Prozent auf 193 Millionen Euro (Vorjahr: 208 Mio. Euro). Damit fiel der Rückgang konzernweit weniger stark aus als im Branchenschnitt, der etwa 6 Prozent betrug.

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Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zeigen Wirkung

Das bereits 2025 gestartete Wachstums- und Kostensenkungsprogramm zeigt erste Ergebnisse. Neben effizienteren Strukturen setzt Hawesko auf Innovationen wie neue Sortimentskategorien, KI-gestützte Werbung und Marktplatzmodelle mit zweistelligen Wachstumsraten. Diese Maßnahmen sollen ab 2026 noch stärker positiv auf das Ergebnis wirken.

Laut CEO Thorsten Hermelink will Hawesko die Konsolidierung des Weinmarkts aktiv mitgestalten. Das Unternehmen sieht sich dafür mit einer soliden Finanzlage und optimierten Kostenstrukturen gut gerüstet. Auch der Ausbau des Delikatessen-Segments und neue Geschäftsmodelle sollen zusätzliche Wachstumsimpulse liefern.

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