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H&M steigert Profitabilität trotz leicht rückläufiger Umsätze

H&M Concept Store in Seoul, Korea
Foto: H&M

Key takeaways

Trotz leicht rückläufiger Umsätze steigert H&M im ersten Halbjahr 2026 seine Profitabilität deutlich. Verbesserte Margen, optimiertes Bestandsmanagement und steigender Cashflow zeigen die Wirkung der Effizienzmaßnahmen und stärken die Basis für weiteres Wachstum.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Modekonzern H & M Hennes & Mauritz AB zeigt im ersten Halbjahr 2026 eine stabile Entwicklung mit klar verbessertem Ergebnisprofil. Während die Umsätze leicht unter dem Vorjahresniveau liegen, gelingt es dem Unternehmen, Profitabilität und Cashflow deutlich zu steigern. Hintergrund sind eine konsequente Kostenkontrolle, effizientere Prozesse sowie Fortschritte im Bestandsmanagement.

Leichter Umsatzrückgang bei verbesserter Marge

Im zweiten Quartal sanken die Umsätze auf rund 54,8 Milliarden schwedische Kronen, lagen währungsbereinigt jedoch nahezu auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge auf 56,6 Prozent. Auch im Halbjahresvergleich zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Erlöse gingen leicht zurück, während die Marge auf 53,8 Prozent zulegte. Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Effizienz in Einkauf und Preisgestaltung.

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Ergebniswachstum durch Effizienz und Kostendisziplin

Das operative Ergebnis legte bereinigt im Quartal zweistellig zu und erreichte über 6,5 Milliarden Kronen. Auch im Halbjahr wurde ein deutliches Plus erzielt. Treiber dieser Entwicklung sind neben der verbesserten Marge vor allem optimierte Abläufe und eine strikte Kostenkontrolle. Einmalige Restrukturierungskosten in Höhe von rund 679 Millionen Kronen belasteten das Ergebnis temporär, stehen jedoch im Zusammenhang mit organisatorischen Anpassungen.

Bestandsmanagement und Cashflow deutlich verbessert

Besonders positiv entwickelte sich der operative Cashflow, der sowohl im Quartal als auch im Halbjahr zweistellig zulegte. Gleichzeitig reduzierte H&M seine Lagerbestände deutlich, was die Kapitalbindung senkt und die Flexibilität erhöht. Das Unternehmen betont, dass die Zusammensetzung der Bestände verbessert wurde, auch wenn eine straffere Steuerung vereinzelt die Warenverfügbarkeit beeinflusst hat.

Expansion und Digitalisierung im Fokus

Parallel zur Effizienzsteigerung treibt H&M seine internationale Expansion weiter voran, insbesondere in Lateinamerika. Neue Filialen, unter anderem in Brasilien, sowie geplante Markteintritte in Paraguay und Argentinien unterstreichen die Wachstumsstrategie. Zudem investiert der Konzern in den Ausbau seiner digitalen Infrastruktur, um Planungsprozesse zu beschleunigen und die Kundenansprache weiter zu verbessern.

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