Die Frasers Group hat klargestellt, dass sie den Angebotspreis für die geplante Übernahme der HUGO BOSS AG nicht erhöhen wird. Das Unternehmen erklärte heute verbindlich und unwiderruflich, dass der Preis von 38 Euro je Aktie sowohl während der laufenden Annahmefrist als auch in einer möglichen weiteren Frist unverändert bleibt.
Bewertung und Umfang des Angebots
Das Angebot richtet sich an die rund 73 Prozent der Anteile, die sich noch nicht im Besitz von Frasers befinden. Insgesamt entspricht dies einem Transaktionsvolumen von rund 1,9 Milliarden Euro. Auf Basis des Angebotspreises wird HUGO BOSS mit etwa 2,7 Milliarden Euro bewertet. Die Angebotsunterlage wurde bereits von der Finanzaufsicht genehmigt und veröffentlicht.
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Strategischer Ausbau der Beteiligung
Die Frasers Group hatte ihre Beteiligung an HUGO BOSS in den vergangenen Jahren schrittweise ausgebaut und bereits die Marke von 25 Prozent überschritten. Seit 2025 ist zudem CEO Michael Murray im Aufsichtsrat des Modeunternehmens vertreten. Hinter der Frasers Group steht der britische Unternehmer Michael Ashley, der die strategische Ausrichtung maßgeblich prägt.
Genehmigung und weiterer Zeitplan
Die Angebotsunterlage wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt. Der Abschluss der Transaktion wird weiterhin für die zweite Jahreshälfte 2026 angestrebt. Voraussetzung dafür ist, dass genügend Aktionäre das Angebot annehmen und alle regulatorischen Bedingungen erfüllt werden.
Signal an den Markt
Mit der Festlegung auf einen finalen Angebotspreis sendet Frasers ein klares Signal an Investoren. Das Unternehmen setzt darauf, dass der gebotene Preis ausreichend attraktiv ist, um die angestrebte Mehrheitsübernahme zu erreichen. Gleichzeitig unterstreicht die Entscheidung die Entschlossenheit, den Deal zu den bestehenden Konditionen umzusetzen.



