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IKEA-Studie: Nostalgie und Kindheit prägen Essgewohnheiten

Frau beim Spaghetti essen
Foto: Pexels

Key takeaways

Eine IKEA-Studie zeigt: 40 Prozent der Menschen bevorzugen vertraute Gerichte aus ihrer Kindheit. Während Nostalgie dominiert, bleiben Kochen zu Hause und emotionale Aspekte zentrale Treiber des Essverhaltens.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Verbraucher weltweit orientieren sich beim Essen zunehmend an vertrauten Geschmäckern. Das zeigt der aktuelle „Cooking & Eating Report“ von IKEA, für den über 31.000 Menschen in 31 Märkten befragt wurden. Demnach suchen 40 Prozent gezielt nach Speisen, die sie an ihre Kindheit erinnern, während nur 25 Prozent aktiv häufiger neue Gerichte ausprobieren möchten.

Nostalgie als stärkster Ernährungstrend

Die Ergebnisse machen deutlich, dass emotionale Faktoren eine zentrale Rolle bei der Essenswahl spielen. Lebensmittel stehen nicht nur für Geschmack, sondern auch für Erinnerungen, Identität und Geborgenheit. In einer schnelllebigen Welt greifen viele Menschen bewusst zu vertrauten Gerichten, die Stabilität und Verlässlichkeit vermitteln.

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Generationen unterscheiden sich deutlich

Die Vorlieben variieren stark zwischen den Altersgruppen. Während die Generation Z als besonders experimentierfreudig gilt und überdurchschnittlich häufig neue Küchen ausprobiert, bevorzugen ältere Generationen stärker traditionelle Speisen und lokale Gerichte. Millennials bewegen sich zwischen beiden Polen und kombinieren Vertrautheit mit Neugier auf neue Geschmäcker.

Zuhause bleibt zentraler Ort des Essens

Trotz wachsender Convenience-Angebote dominiert das Kochen in den eigenen vier Wänden. Im Durchschnitt bereiten Menschen weltweit 5,4 Mahlzeiten pro Woche selbst zu, während Take-away-Angebote lediglich auf 0,9 Gelegenheiten kommen. Zudem bevorzugt fast die Hälfte der Befragten grundsätzlich selbst gekochte Speisen.

Süßes beliebt, aber auch scharf im Trend

Geschmacklich zeigen sich klare Präferenzen: 46 Prozent der Menschen greifen gerne zu Süßem, in China liegt der Anteil sogar bei 64 Prozent. Salzige Snacks sind für 41 Prozent attraktiv. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach scharfen Speisen – weltweit bezeichnen sich 27 Prozent als Fans von würzigem Essen, mit besonders hohen Werten in Nordeuropa.

Essen bleibt sozialer und emotionaler Anker

Unabhängig von Trends bleibt die soziale Bedeutung von Essen konstant hoch. Gemeinsames Kochen und Essen gilt weiterhin als wichtiger Bestandteil des Alltags und als Möglichkeit, Beziehungen zu pflegen und Erinnerungen zu schaffen. Damit bleibt Ernährung nicht nur ein funktionaler, sondern vor allem ein emotional geprägter Lebensbereich.

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