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Verhaltener Jahresauftakt: Intershop verzeichnet Umsatzrückgang im ersten Quartal

Intershop Stammsitz in Jena
Foto: Intershop Communications AG

Key takeaways

Intershop verzeichnet im ersten Quartal 2025 trotz Umsatzrückgang ein positives EBIT. Das Cloud-Geschäft wächst moderat, der Auftragseingang bleibt jedoch schwach. Die Prognose für das Gesamtjahr wird bestätigt.

Lesezeit ca. 1 Minute
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Die Intershop Communications AG ist mit einem eigenen Angaben nach „soliden ersten Quartal“ in das Geschäftsjahr 2025 gestartet – trotz eines Umsatzrückgangs von 4 % auf 9,1 Mio. Euro. Dank gestiegener Bruttomarge und striktem Kostenmanagement konnte der Anbieter von B2B-Commerce-Lösungen erneut ein positives EBIT von 0,1 Mio. Euro ausweisen, nachdem im Vorjahresquartal lediglich ein minimales Plus von 6.000 Euro erzielt worden war.

Cloud-Geschäft wächst, Auftragseingang schwächelt

Besonders im Cloud-Segment setzte Intershop seinen Wachstumskurs fort. Die Umsätze stiegen um 5 % auf 5,2 Mio. Euro, der Anteil am Gesamtumsatz kletterte auf 56 %. Der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) legte um 14 % auf 20,4 Mio. Euro zu. Jedoch blieb der Cloud-Auftragseingang mit 3,9 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 4,8 Mio. Euro. Der Net New ARR sank um 43 %, was unter anderem auf Währungseffekte zurückzuführen ist.

Rückgang im Servicebereich durch strategische Neuausrichtung

Die Serviceumsätze gaben um 18 % auf 2,2 Mio. Euro nach, was Intershop auf die Verlagerung von Projekten auf Partner zurückführt – ein Kernpunkt der „Partner-First“-Strategie. Auch die Lizenz- und Wartungserlöse lagen mit 1,8 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert. Dennoch stieg das Bruttoergebnis um 5 % auf 4,4 Mio. Euro, die Bruttomarge erreichte 48 %.

Prognose bestätigt – Fokus auf Effizienz und Innovation

Trotz zurückhaltender Investitionsbereitschaft im Marktumfeld bestätigt Intershop die Prognose für das Gesamtjahr. Erwartet wird ein Umsatzrückgang von bis zu 10 %, gleichzeitig aber ein leicht positives EBIT sowie ein Anstieg im Cloud-Auftragseingang. CEO Markus Klahn betont die Bedeutung von KI-gestützten Innovationen und Prozessoptimierungen, um sich im B2B-Commerce weiter zu behaupten.

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