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KI-Wearables im Fokus: Meta übernimmt KI-Startup Limitless

AI Pendant von Limitless
Foto: Limitless

Key takeaways

Meta übernimmt das auf KI-Hardware spezialisierte Startup Limitless, bekannt für sein sprachaufzeichnendes Pendant. Das Unternehmen stellt den Verkauf ein, unterstützt bestehende Kunden noch ein Jahr lang und integriert sich künftig in Metas Wearables-Sparte. Auch die Softwarelösung „Rewind“ wird eingestellt, Nutzer können ihre Daten exportieren oder löschen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Meta hat das KI-Startup Limitless übernommen, das vor allem durch sein sprachaufzeichnendes Pendant bekannt wurde. Das 2019 gegründete Unternehmen – vormals unter dem Namen Rewind aktiv – wird seine Hardware-Produkte nicht mehr weiterverkaufen, aber bestehende Kunden noch ein Jahr lang unterstützen, so das Unternehmen. Abonnements entfallen, alle Nutzer werden auf den unbegrenzten Tarif umgestellt.

KI-Pendant mit kurzer Marktlebensdauer

Limitless hatte sich erst im vergangenen Jahr auf KI-Hardware spezialisiert. Das zentrale Produkt war ein tragbares Aufnahmegerät in Form eines Pendants, das Gespräche aufzeichnete und später analysierbar machte. Für 99 US-Dollar (rund 92 Euro) konnten Kunden das Gerät kaufen, das an die Kleidung geclipt oder als Halskette getragen wurde. Neben Limitless existierten ähnliche Produkte wie das weniger erfolgreiche Pendant „Friend“.

Parallel zur Hardware bot Limitless auch Softwarelösungen wie „Rewind“ an – ein Desktop-Tool, das die Aktivitäten des Nutzers aufzeichnete und durchsuchbar machte. Auch diese Funktionalitäten werden künftig eingestellt. Nutzer können ihre Daten exportieren oder dauerhaft löschen.

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Integration in Metas Wearables-Sparte

In der offiziellen Mitteilung betont Limitless, dass man Metas Vision teile, „persönliche Superintelligenz für alle zugänglich zu machen“. Diese Aussage deutet darauf hin, dass das Limitless-Team künftig eher bestehende Meta-Produkte wie die KI-Brillen der Serien Ray-Ban Meta oder Oakley Meta unterstützen wird, statt eine neue Pendant-Hardware zu entwickeln.

Meta bestätigte die Übernahme gegenüber TechCrunch, machte aber keine Angaben zu künftigen Produktplänen. Klar ist nur, dass Limitless nun in die Wearables-Abteilung von Meta Reality Labs eingegliedert wird. Ein Grund für den Ausstieg aus dem Hardwaregeschäft dürfte der zunehmende Wettbewerb im KI-Gerätemarkt sein. Große Player wie OpenAI und Meta entwickeln eigene Endgeräte – kleinere Anbieter wie Limitless geraten dabei schnell ins Hintertreffen.

Mitgründer Dan Siroker sieht dennoch eine positive Entwicklung: „Was einst als abwegige Idee galt – die Verbindung von KI und Hardware – ist heute ein realer und wachsender Markt.“

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