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Berlusconis MFE übernimmt Mehrheit an ProSiebenSat.1

Headquarter der ProSiebenSat.1 Media SE
Foto: ProSiebenSat.1 Media SE

Key takeaways

MFE übernimmt mit 75,61 Prozent der Anteile die Kontrolle über ProSiebenSat.1. Die Transaktion wird am 16. September abgeschlossen. Gemeinsam wollen MFE und ProSiebenSat.1 ihre Marktposition in Europa stärken. Die digitale Transformation rund um die Streaming-Plattform Joyn bleibt dabei strategischer Schwerpunkt.

Lesezeit ca. 1 Minute

Mit dem Erwerb einer Gesamtbeteiligung von 75,61 Prozent hat MFE-MEDIAFOREUROPE wie erwartet die Kontrolle über ProSiebenSat.1 übernommen. Die Abwicklung des erhöhten Übernahmeangebots wird am 16. September 2025 erwartet – dann wird MFE offiziell zum Mehrheitsaktionär. Die Transaktion folgt dem Ablauf der weiteren Annahmefrist am 1. September 2025 und umfasst sowohl angediente als auch zuvor gehaltene und zusätzlich erworbene Aktien.

Strategischer Zusammenschluss europäischer Märkte

ProSiebenSat.1-Vorstandschef Bert Habets bezeichnete die Übernahme als wichtigen Meilenstein für die künftige Ausrichtung des Unternehmens. Gemeinsam mit MFE decke man nun fünf bedeutende europäische Märkte mit über 210 Millionen Einwohnern ab. Während ProSiebenSat.1 in Deutschland, Österreich und der Schweiz stark positioniert ist, dominiert MFE in Italien und Spanien.

In den kommenden Wochen wollen beide Partner Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit ausloten und gemeinsame Strategien entwickeln. Ziel sei es, die Marktposition auszubauen und Synergien auf operativer Ebene zu nutzen.

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Dank an scheidenden Großaktionär PPF

Ein besonderer Dank ging von Habets an PPF IM LTD, den bisherigen Großaktionär, der etwa 15,68 Prozent der ProSiebenSat.1-Aktien in das MFE-Angebot eingebracht hatte. PPF war seit drei Jahren maßgeblich an der strategischen Transformation des Medienunternehmens beteiligt.

Fokus auf digitale Transformation

Trotz der veränderten Aktionärsstruktur will ProSiebenSat.1 seinen eingeschlagenen Kurs fortsetzen. Der Fokus bleibt auf der digitalen Transformation des Entertainment-Geschäfts und einer nachhaltigen Wertsteigerung. Insbesondere die werbefinanzierte Streaming-Plattform Joyn soll weiter gestärkt werden, um ihre führende Position im deutschsprachigen Raum auszubauen. Das Unternehmen strebt weiterhin ein zweistelliges Wachstum bei Reichweite und Nutzerengagement an.

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