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Just Eat Takeaway Investor Prosus erreicht Profitabilität im gesamten Portfolio

Mehrere Rider von Just Eat Takeaway
Foto: Just Eat Takeaway

Key takeaways

Prosus meldet einen Gewinnsprung von 70 Prozent im E-Commerce und setzt auf KI und Ökosystem-Wachstum in Europa, Indien und Lateinamerika. Alle operativen Einheiten sind nun profitabel. Neue Investitionen in Just Eat Takeaway und La Centrale sollen zusätzliche Synergien schaffen und das Ziel von 1,1 Mrd. US-Dollar EBITDA untermauern.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Prosus treibt seine E-Commerce-Strategie mit hohem Tempo voran und meldet einen deutlichen Anstieg der Profitabilität um 70 Prozent. Laut aktuellem Zwischenbericht sind nun alle operativ geführten Unternehmen des Konzerns profitabel. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein bereinigter EBITDA von rund 1,1 Mrd. US-Dollar (ca. 1 Mrd. Euro) angestrebt. Neue Investitionen, darunter Just Eat Takeaway.com (JET) und die französische Auto-Plattform La Centrale, sollen das Ökosystem weiter stärken. Insgesamt plant Prosus, in diesem Jahr Vermögenswerte im Wert von rund 2 Mrd. US-Dollar (etwa 1,87 Mrd. Euro) zu heben.

Synergien durch KI und Ökosystem-Integration

CEO Fabricio Bloisi betont die konsequente Umsetzung der Strategie: „Wir liefern, was wir versprochen haben – durch Disziplin, Integration und Innovation.“ In Lateinamerika zahlt sich die enge Verzahnung zwischen iFood und der Reiseplattform Decolar aus. Auch in Indien habe sich durch gezielte Zukäufe und Partnerschaften, etwa mit Swiggy, Meesho und PharmEasy, das Geschäft deutlich verbessert. In Europa setzt Prosus auf eine ähnliche Entwicklung: Die Übernahme von JET sowie La Centrale soll die Marktposition stärken, unterstützt durch KI-basierte Nutzererfahrungen.

Schon jetzt sind laut Unternehmensangaben über 20.000 KI-Agenten im Einsatz, etwa zur Prozessoptimierung oder Entscheidungsunterstützung. Der Konzern sieht sich als „AI-first Organisation“ und investiert in den Aufbau eines führenden KI-Labors in Europa.

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Regionale Entwicklungen im Detail

In Lateinamerika verzeichnet iFood ein Umsatzplus von 32 Prozent bei einem bereinigten EBITDA-Anstieg von 57 Prozent auf 184 Mio. US-Dollar (rund 172 Mio. Euro). Besonders das Fintech-Angebot iFood Pago wächst dynamisch. Decolar, inzwischen eng mit iFood verzahnt, profitiert mit einem Umsatzwachstum von 18 Prozent.

In Europa steigerte OLX den Umsatz um 22 Prozent auf 473 Mio. US-Dollar (etwa 442 Mio. Euro), wobei vor allem die Bereiche Kfz und Immobilien herausragten. Die aEBITDA-Marge stieg auf 49 Prozent. Auch eMAG und der Payment-Dienstleister iyzico zeigen solide Entwicklungen, mit deutlich verbesserten Ergebnissen trotz schwierigem Marktumfeld. JET wurde am 17. November 2025 vollständig übernommen und von der Börse genommen.

In Indien entwickelte sich PayU nach Erhalt der Aggregator-Lizenz wieder positiv. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 397 Mio. US-Dollar (ca. 371 Mio. Euro), wobei sowohl Zahlungs- als auch Kreditgeschäft zur Profitabilität beitrugen. Neue Beteiligungen an Rapido und ixigo ergänzen das bestehende Portfolio.

CFO Nico Marais sieht das Unternehmen strategisch gut aufgestellt: „Unser Fokus liegt auf nachhaltigem Wachstum, wachsender Profitabilität und gezieltem Kapitaleinsatz – etwa durch Rückkäufe und Ökosystem-Investitionen.“

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