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ROFU Kinderland verlässt Insolvenzverfahren nach erfolgreicher Sanierung

ROFU Spielwaren Filiale in Kitzingen
Foto: ROFU Kinderland

Key takeaways

ROFU Kinderland hat die Insolvenz erfolgreich beendet. Ein Investor übernimmt das Unternehmen, 1.150 Arbeitsplätze bleiben erhalten und 77 von rund 100 Filialen werden fortgeführt. Der Spielwarenhändler startet damit in eine neue wirtschaftliche Zukunft.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Spielwarenhändler ROFU Kinderland hat seine Sanierung in Eigenverwaltung erfolgreich abgeschlossen und steht vor einem wirtschaftlichen Neustart. Nachdem alle Gläubigergruppen dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt haben, wurde das Verfahren aufgehoben, wie die Wirtschaftskanzlei Pluta heute mitteilt. Mit dem Einstieg eines Investors kann das Unternehmen künftig eigenständig weitergeführt werden.

Einstimmige Zustimmung zum Insolvenzplan

Im Erörterungs- und Abstimmungstermin Ende Juni 2026 stimmten sämtliche Gläubigergruppen dem vorgelegten Insolvenzplan zu. Dieser wurde gemeinsam mit Restrukturierungsexperten erarbeitet und bildet die Grundlage für die wirtschaftliche Neuaufstellung des Unternehmens. Mit dem Eintritt aller Bedingungen wurde das Verfahren durch das Amtsgericht Idar-Oberstein offiziell beendet.

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Investor übernimmt Geschäftsbetrieb

Die Kids & School Holding GmbH übernimmt den operativen Geschäftsbetrieb sowie wesentliche Vermögenswerte. Bereits im April war eine entsprechende Investorenvereinbarung angekündigt worden, die nun vollständig umgesetzt wurde. Mit der Übernahme erhält ROFU Kinderland eine neue Eigentümerstruktur und kann seine Aktivitäten wieder unabhängig steuern.

Arbeitsplätze und Filialnetz gesichert

Durch die Sanierung bleiben rund 1.150 Arbeitsplätze erhalten. Künftig werden 77 Filialen weitergeführt, während 27 Standorte nicht Teil des neuen Konzepts sind und bis Ende Juli geschlossen werden. Der Geschäftsbetrieb lief während des gesamten Verfahrens stabil weiter, gleichzeitig wurden interne Prozesse optimiert und die Zusammenarbeit mit Lieferanten gestärkt.

Eigenverwaltung als Erfolgsmodell

Seit Januar 2026 befand sich das Unternehmen im Eigenverwaltungsverfahren. Dabei blieb das Management im Amt und wurde von Sanierungsexperten unterstützt. Ziel war eine wirtschaftliche und strukturelle Neuausrichtung, die nun erfolgreich umgesetzt wurde. Die enge Zusammenarbeit zwischen Management, Beratern und Sachwalterin trug maßgeblich zum positiven Ausgang bei.

Fokus auf langfristige Entwicklung

Mit dem neuen Investor richtet sich der Blick nun auf die Zukunft. Ziel ist es, die Marktposition als stationärer Spielwarenhändler zu stärken und das Unternehmen nachhaltig profitabel aufzustellen. Dabei stehen effizientere Prozesse, strategische Partnerschaften und eine klare Sortimentsstrategie im Mittelpunkt.

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