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Samsung erweitert Trade-In-Programm und setzt auf langfristige Kundenbindung

Mehrere Samsung Smartphones in verschiedenen Farben
Foto: Samsung

Key takeaways

Samsung erweitert sein Trade-In-Programm in Deutschland. Kundinnen und Kunden erhalten beim Eintausch eines Galaxy-Smartphones künftig ein Samsung Credit Guthaben, das bis zu drei Jahre gültig ist. Der Hersteller stärkt damit seinen Direktvertrieb, fördert Upgrade-Zyklen im Premiumsegment und baut langfristige Kundenbindung im eigenen Ökosystem aus.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Samsung baut sein Trade-In-Programm in Deutschland deutlich aus und setzt dabei stärker auf flexible Guthabenmodelle. Kunden, die ein teilnahmeberechtigtes Galaxy-Smartphone eintauschen, erhalten künftig ein sogenanntes Samsung Credit Guthaben. Dieses kann entweder direkt für den Kauf eines neuen Geräts genutzt oder bis zu drei Jahre im Samsung Account gespeichert werden.

Guthabenmodell stärkt den Direktvertrieb

Mit dem neuen Modell ersetzt Samsung den klassischen Sofortrabatt teilweise durch ein flexibles Guthabensystem. Nutzer können den erhaltenen Samsung Credit unmittelbar beim Kauf eines neuen Produkts einsetzen oder später im offiziellen Online-Shop des Herstellers einlösen.

Das Guthaben lässt sich laut Samsung für eine breite Palette von Geräten verwenden – darunter Smartphones, Tablets, Notebooks, Wearables, Smart-TVs, Monitore sowie Hausgeräte. Für Samsung bedeutet das vor allem eine stärkere Bindung an den eigenen Vertriebskanal Samsung.com, der für Hersteller in einem zunehmend gesättigten Smartphone-Markt strategisch immer wichtiger wird.

Die Möglichkeit, das Guthaben bis zu drei Jahre aufzubewahren, schafft zudem langfristige Kaufanreize und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Kundinnen und Kunden im Samsung-Ökosystem bleiben.

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Auch beschädigte Geräte können eingetauscht werden

Ein weiterer Bestandteil des Programms ist die weiterhin attraktive Bewertung gebrauchter Geräte – auch dann, wenn diese beschädigt sind. Damit will Samsung die Hürde für den Geräteaustausch senken und verhindern, dass ältere Smartphones ungenutzt in Haushalten verbleiben.

Die Rücksendung erfolgt über eine kostenlose, vorfrankierte Versandbox, die Kunden nach der Anmeldung zum Trade-In-Programm erhalten. Durch diesen vereinfachten Prozess soll die Teilnahmequote erhöht werden.

Parallel zum neuen Guthabenmodell bleibt auch das klassische Trade-In mit Soforabzug bestehen. Käufer können beim Bestellvorgang weiterhin Marke, Modell und Zustand ihres Altgeräts angeben und erhalten unmittelbar einen Preisnachlass im Warenkorb.

Fokus auf Premium-Smartphones

Zum Start wird das Samsung-Credit-Modell zunächst für Geräte der Galaxy-S- und Galaxy-Z-Reihe angeboten. Dazu zählen die aktuellen Flaggschiff-Smartphones der Galaxy-S-Serie sowie die faltbaren Modelle der Galaxy-Z-Serie.

Die Konzentration auf das Premiumsegment ist strategisch motiviert: Hier sind Margen höher, Innovationszyklen kürzer und Upgrade-Anreize besonders stark. Gleichzeitig steht Samsung in diesem Marktsegment im intensiven Wettbewerb mit Apple, das seit Jahren ein erfolgreiches Trade-In-Programm betreibt.

Trade-In als strategisches Instrument

Trade-In-Angebote erfüllen inzwischen mehrere Funktionen gleichzeitig. Sie fördern kürzere Austauschzyklen, stärken die Kundenbindung und unterstützen zugleich nachhaltigere Produktkreisläufe durch Wiederaufbereitung und Recycling alter Geräte.

Darüber hinaus sichern sich Hersteller über den Direktvertrieb wertvolle Kundendaten und direkten Kontakt zu ihren Nutzern. Mit der verlängerten Gültigkeit des Samsung Credits verfolgt der Konzern daher eine Strategie, die sowohl kurzfristige Kaufentscheidungen als auch langfristige Markenloyalität fördern soll.

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