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Schiesser-Mutterkonzern Delta Galil erzielt Rekordergebnisse 2025

Schiesser Store am Kuddam in Berlin
Foto: Schiesser

Key takeaways

Delta Galil erzielt 2025 Rekordumsätze, steigert das DTC-Geschäft deutlich und verbessert den Cashflow, während Zölle das Ergebnis bremsen. Für 2026 plant der Konzern weiteres profitables Wachstum.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Delta Galil hat für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 Rekordergebnisse vorgelegt. Trotz eines weiterhin schwierigen Einzelhandelsumfelds konnte der Schiesser-Mutterkonzern Umsatz und Bruttogewinn steigern. Besonders stark entwickelten sich die Direct-to-Consumer-Kanäle, während höhere Kosten aus US-Zöllen das Ergebnis belasteten.

Umsatzentwicklung und operative Leistung

Im vierten Quartal erzielte Delta Galil mit 611,1 Millionen US-Dollar (rund 565 Millionen Euro) ein Umsatzplus von 2 Prozent. Auf Jahresbasis legten die Erlöse um 4 Prozent auf 2,1189 Milliarden US-Dollar (rund 1,96 Milliarden Euro) zu. Der Bruttogewinn wuchs im Schlussquartal um 5 Prozent auf 263,2 Millionen US-Dollar (rund 243 Millionen Euro) und erreichte im Gesamtjahr 900,3 Millionen US-Dollar (rund 833 Millionen Euro).

Besonders dynamisch entwickelten sich die eigenen DTC-Kanäle: Die konzernweiten Web-Umsätze ohne Bare Necessities stiegen im vierten Quartal um 27 Prozent und verzeichneten das zwölfte Quartal in Folge ein zweistelliges Wachstum. Der Konzern profitierte laut CEO Isaac Dabah zudem von Effizienzsteigerungen in Produktion und Logistik sowie von einer robusten Bilanz mit 135,8 Millionen US-Dollar (rund 126 Millionen Euro) an liquiden Mitteln und einem Rekordwert beim Eigenkapital.

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Ergebnis, Cashflow und Dividendenausschüttung

Die Profitabilität blieb trotz Rückenwinds bei Umsatz und Produktion unter Druck. Das EBIT ohne Sondereffekte ging im vierten Quartal von 64,7 auf 59,3 Millionen US-Dollar (von rund 60 auf 55 Millionen Euro) zurück, im Gesamtjahr sank es von 184,1 auf 174,2 Millionen US-Dollar (von rund 171 auf 161 Millionen Euro). Der Rückgang resultierte unter anderem aus höheren US-Zöllen und gestiegenen SG&A-Kosten infolge des Einzelhandelsausbaus.

Der operative Cashflow verbesserte sich im Schlussquartal deutlich auf 89,5 Millionen US-Dollar (rund 83 Millionen Euro) gegenüber 64,3 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Auf Jahressicht lag er bei 131,8 Millionen US-Dollar (rund 122 Millionen Euro). Der Verschuldungsgrad (Net Debt zu EBITDA) stieg leicht auf 0,9x. Für das vierte Quartal zahlt Delta Galil eine Dividende von 10 Millionen US-Dollar (rund 9,3 Millionen Euro) aus.

Ausblick auf 2026

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern einen Umsatzanstieg auf 2,294 bis 2,328 Milliarden US-Dollar (rund 2,11 bis 2,14 Milliarden Euro). Das EBIT soll auf 204 bis 212 Millionen US-Dollar (rund 188 bis 196 Millionen Euro) wachsen, das Nettoergebnis auf 116 bis 123 Millionen US-Dollar (rund 107 bis 114 Millionen Euro). Die Unternehmensführung sieht sich trotz anhaltender Marktvolatilität gut positioniert, um weiteres profitables Wachstum zu erreichen.

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