Die SK Group und NVIDIA bauen ihre langjährige Zusammenarbeit massiv aus und planen eine umfassende strategische Partnerschaft im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Initiative mit einem Volumen von über 500 Milliarden US-Dollar umfasst den Aufbau von KI-Infrastruktur, sogenannten AI Factories, sowie die Entwicklung und Sicherung von Speichertechnologien der nächsten Generation.
Großprojekt für KI-Infrastruktur in Asien
Im Zentrum der Kooperation steht laut SK Group der Aufbau leistungsstarker Recheninfrastrukturen zur Deckung der weltweit steigenden Nachfrage nach KI-Computing. SK Telecom plant dabei den Bau einer KI-Cloud mit einer Leistung von zwei Gigawatt in Südkorea. Diese soll auf der NVIDIA-DSX-Plattform basieren und mit der neuen Vera-Rubin-Architektur betrieben werden. Die erste AI Factory soll ab 2027 in Betrieb gehen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Fokus auf effiziente KI-Produktionsumgebungen
Die geplanten AI Factories nutzen eine vollständige Stack-Architektur, die Hardware, Software und Systeme integriert. Ziel ist es, die Kosten für KI-Berechnungen zu senken und gleichzeitig die Energieeffizienz zu maximieren. Die Infrastruktur soll sowohl für staatliche als auch für industrielle Anwendungen eingesetzt werden und den Ausbau von KI-Diensten im asiatisch-pazifischen Raum beschleunigen.
Langfristige Partnerschaft im Speicherbereich
Parallel dazu vertiefen NVIDIA und SK hynix ihre Zusammenarbeit im Bereich KI-Speicher. Geplant ist eine langfristige Vereinbarung zur Sicherung und gemeinsamen Entwicklung von Hochleistungsspeichern, insbesondere High Bandwidth Memory (HBM). Diese Technologien sind entscheidend für Anwendungen wie das Training großer Sprachmodelle und den Einsatz von agentischer sowie physischer KI.
Erweiterung der Cloud- und Serviceangebote
Durch die Kooperation erhält SK Telecom Zugang zu erweiterten Cloud-Technologien und kann seine Infrastrukturinvestitionen skalieren. Gleichzeitig sollen Unternehmen leichter auf leistungsfähige KI-Ressourcen zugreifen können, ohne selbst hohe Investitionen tätigen zu müssen. Damit wird der Zugang zu KI-Technologie breiter und wirtschaftlich attraktiver.
Strategische Bedeutung für Südkorea
Die Partnerschaft zielt darauf ab, Südkorea als globalen KI-Standort zu stärken. Durch die Kombination aus leistungsfähiger Infrastruktur, fortschrittlicher Chiptechnologie und industrieller Skalierung soll das Land nicht nur Anwender, sondern auch Treiber von KI-Innovationen werden.






