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Modekonzern SMCP will bis zu 51 Prozent der Anteile verkaufen

Sandro Store in Paris
Foto: SMCP

Key takeaways

SMCP plant den Verkauf von bis zu 51,2 Prozent seiner Aktien. Drei Anteilspakete stehen zum Verkauf, darunter Anteile im Besitz von GLAS, einer luxemburgischen Holding und Restrukturierungsexperten. Ziel ist die Stabilisierung der Aktionärsstruktur.

Lesezeit ca. 1 Minute

Der französische Modekonzern SMCP, bekannt für Marken wie Sandro, Maje, Claudie Pierlot und Fursac, hat am Donnerstag den geplanten Verkauf eines Aktienpakets angekündigt, das bis zu 51,2 Prozent des Unternehmenskapitals umfasst. Damit reagiert SMCP auf eine jahrelange instabile Eigentümerstruktur infolge finanzieller Schwierigkeiten des ehemaligen Großaktionärs European TopSoho. Der Verkaufsprozess wird von Lazard Frères begleitet und soll sich über mehrere Monate erstrecken.

Drei Anteilspakete im Fokus

Die betroffenen Anteile setzen sich aus drei Paketen zusammen: Zum einen handelt es sich um 28 Prozent, die derzeit vom Treuhänder GLAS gehalten werden. Diese stammen aus einer Anleiheemission von 2018 und gelangten nach dem Ausfall von European TopSoho im Jahr 2021 unter Verwaltung von GLAS. Zweitens umfasst der geplante Verkauf 15,5 Prozent der Anteile, die im August 2025 an eine luxemburgische Holding rückübertragen wurden – nachdem sie zuvor unrechtmäßig an einen Trust auf den Britischen Jungferninseln übergegangen waren. Die Rückführung wurde durch ein Gericht in Luxemburg genehmigt. Schließlich sind weitere 7,7 Prozent im Besitz von ETS und werden von den Restrukturierungsspezialisten Alastair Beveridge und Daniel Imison von Alix Partners verwaltet.

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Stabilität durch neue Anteilseigner

SMCP erhofft sich durch den möglichen Eigentümerwechsel eine nachhaltige Stabilisierung der Aktionärsstruktur. Sollte ein Käufer mehr als 30 Prozent der Anteile erwerben – einzeln oder im Zusammenschluss mit anderen – wäre nach französischem Recht ein Übernahmeangebot für das gesamte Unternehmen erforderlich. Noch steht allerdings nicht fest, ob der Verkauf erfolgreich abgeschlossen wird. Die endgültige Entscheidung liegt bei den derzeitigen Anteilseignern.

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