Die DOUGLAS Group hat im zweiten Quartal 2025/26 ihren Umsatz leicht gesteigert, sieht sich jedoch mit zunehmendem Druck auf die Profitabilität konfrontiert. Ein verändertes Konsumverhalten sowie ein schwächeres Marktumfeld im Premium-Beauty-Segment wirken sich spürbar auf das Ergebnis aus.
Leichtes Umsatzplus bei sinkender Marge
Im Zeitraum von Januar bis März 2026 erhöhte sich der Umsatz um 1,1 Prozent auf rund 948 Millionen Euro. Gleichzeitig ging das bereinigte EBITDA um 5,1 Prozent zurück, wodurch sich die Marge auf 12,2 Prozent verringerte. Auch das operative Ergebnis fiel deutlich niedriger aus als im Vorjahr.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Marktumfeld belastet Entwicklung
Der Premium-Beauty-Markt zeigt eine deutliche Abkühlung, insbesondere in reifen europäischen Märkten. Konsumentinnen und Konsumenten achten stärker auf Preise und Aktionen, während das allgemeine Konsumklima durch wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten belastet bleibt.
Einmaleffekte drücken Nettoergebnis
Zusätzliche Belastungen entstanden durch Wertminderungen auf Geschäftsbereiche, insbesondere im Zusammenhang mit NOCIBÉ sowie Parfumdreams und Niche Beauty. Diese Effekte führten zu einem deutlichen Nettoverlust im Quartal.
Ausblick angepasst und Strategie geschärft
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung senkt das Unternehmen seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr leicht und erwartet nun eine EBITDA-Marge von rund 16 Prozent. Strategisch setzt DOUGLAS weiterhin auf sein Omnichannel-Modell, eine stärkere Differenzierung sowie konsequentes Kostenmanagement, um langfristig profitables Wachstum zu sichern.


