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Lieferketten: Materialengpässe in der Industrie nehmen deutlich zu

Vogelperspektive auf eine Beladung eines Schiffes
Foto: Tom Fisk / Pexels

Key takeaways

Besonders energieintensive Branchen sind aktuell von Materialengpässen betroffen. Geopolitische Spannungen und gestörte Lieferketten erschweren zunehmend die Versorgung mit wichtigen Vorprodukten.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die deutsche Industrie sieht sich erneut mit wachsenden Materialengpässen konfrontiert. Eine aktuelle Umfrage des ifo-Institut zeigt, dass sich die Versorgungslage innerhalb weniger Monate deutlich verschlechtert hat und zunehmend ganze Branchen betrifft.

Deutlicher Anstieg der Engpässe

Im April berichteten 13,8 Prozent der Unternehmen von Problemen bei der Beschaffung von Vorprodukten – mehr als doppelt so viele wie noch zu Jahresbeginn. Die Entwicklung deutet auf eine erneute Verschärfung der globalen Lieferkettenproblematik hin.

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Besonders energieintensive Branchen betroffen

Vor allem Industriezweige mit hohem Bedarf an öl- und energieabhängigen Rohstoffen leiden unter den Engpässen. In der chemischen Industrie meldet fast ein Drittel der Unternehmen Versorgungsprobleme. Auch Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren sowie der Maschinenbau und die Elektroindustrie sind zunehmend betroffen.

Geopolitische Faktoren verschärfen Lage

Als Hauptursache gelten aktuelle geopolitische Spannungen, insbesondere im Nahen Osten. Einschränkungen wichtiger Handelsrouten wie der Straße von Hormus wirken sich direkt auf die Verfügbarkeit zentraler Rohstoffe aus und belasten die globale Produktion.

Abhängigkeit von globalen Lieferketten bleibt hoch

Die Entwicklung verdeutlicht die starke Abhängigkeit der Industrie von internationalen Energie- und Rohstofflieferungen. Störungen in zentralen Lieferketten können sich schnell entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausbreiten und Produktionsprozesse erheblich beeinträchtigen.

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