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Telekom startet Starlink-Angebot für Geschäftskunden

KI Illustration zu Satelliten Internet der Telekom
Foto: Deutsche Telekom

Key takeaways

Die Telekom bietet Geschäftskunden erstmals Satelliteninternet über Starlink als Managed Service an. Die Lösung dient als Backup und Brückenlösung für Standorte ohne stabile Netzanbindung. Mit hohen Bandbreiten und nahezu vollständiger Verfügbarkeit stärkt sie die Ausfallsicherheit unternehmenskritischer Anwendungen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Deutsche Telekom erweitert ihr Portfolio für Geschäftskunden und setzt dabei nach dem für 2028 geplanten Satelite-to-mobile erneut auf Satelliteninternet des US-Anbieters Starlink. Mit dem neuen Service „Satellite Internet Access by Starlink“ (SIA) bietet der Konzern eine zusätzliche Lösung für stabile und ausfallsichere Konnektivität – insbesondere dort, wo Glasfaser und Mobilfunk an ihre Grenzen stoßen.

Satelliteninternet als Ergänzung zur bestehenden Infrastruktur

Das Angebot richtet sich gezielt an Großunternehmen und Organisationen des öffentlichen Sektors. SIA fungiert laut Telekom sowohl als Brückenlösung für unterversorgte Standorte als auch als Backup-System zur Absicherung bestehender Netzanbindungen.

Die satellitengestützte Verbindung bleibt unabhängig von der lokalen Infrastruktur stabil. Selbst bei Ausfällen terrestrischer Netze kann die Konnektivität ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden. Besonders für geschäftskritische Anwendungen bietet dies einen entscheidenden Vorteil.

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Managed Service aus einer Hand

Im Unterschied zu klassischen Starlink-Angeboten stellt die Telekom einen vollständig gemanagten Service bereit. Dazu gehören Installation, Betrieb und Wartung der Antennensysteme sowie die Integration in bestehende Netzwerke.

Zusätzlich profitieren Kunden von priorisierten Kapazitäten und einem direkten Ansprechpartner. Auch der laufende Betrieb kann optional durch Spezialisten begleitet werden. Die Abrechnung erfolgt zentral über die Telekom, was die Nutzung für Unternehmen vereinfacht.

Einsatz in kritischen Szenarien

Die Lösung eignet sich insbesondere für Standorte mit eingeschränkter Netzversorgung, etwa Baustellen, ländliche Regionen oder temporäre Einrichtungen. Auch in Krisensituationen kann das System eine stabile Kommunikation sicherstellen.

Ein Pilotprojekt zeigt die praktische Anwendung: Eine Brauereikette nutzt SIA zur Anbindung eines neuen Standorts, während der Glasfaserausbau noch nicht abgeschlossen ist. Damit lassen sich Geschäftsprozesse ohne Verzögerung starten.

Leistungsdaten und Technologie

Die technische Basis bildet das Satellitennetz von Starlink mit mehr als 10.000 Satelliten. Moderne Antennen sorgen für eine automatische Ausrichtung und wartungsarmen Betrieb.

Die erreichbaren Bandbreiten liegen bei bis zu 400 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload, bei Latenzen zwischen 20 und 60 Millisekunden. Flexible Datenpakete ermöglichen eine Anpassung an unterschiedliche Anforderungen. Die Verfügbarkeit wird mit mindestens 99,9 Prozent angegeben.

Abgrenzung zu mobilen Satellitendiensten

Während SIA als stationäre Lösung für Unternehmensstandorte konzipiert ist, verfolgt das sogenannte Direct-to-Device-Modell einen anderen Ansatz. Hier steht die direkte Verbindung von Smartphones mit Satelliten im Fokus, um Mobilfunklücken zu schließen.

Die Telekom positioniert SIA damit klar als professionelle Business-Lösung zur Standortvernetzung und Ausfallsicherung.

Schritt zur resilienten Netzinfrastruktur

Mit der Integration von Satelliteninternet erweitert die Telekom ihre Strategie hin zu hybriden Netzlösungen. Die Kombination aus terrestrischer und satellitengestützter Infrastruktur soll die Ausfallsicherheit deutlich erhöhen.

Der neue Service zeigt, wie sich klassische Telekommunikationsangebote zunehmend mit Raumfahrttechnologie verzahnen. Für Unternehmen entsteht damit eine zusätzliche Option, ihre digitale Infrastruktur robuster und flexibler aufzustellen.

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