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Fressnapf bringt Urban-Store-Konzept erstmals nach Deutschland

Eroeffnung des ersten Fressnapf City in Muenchen
Foto: Fressnapf

Key takeaways

Mit dem ersten "Fressnapf City" in München-Schwabing bringt der Heimtierbedarfshändler sein internationales Urban-Store-Konzept nach Deutschland. Das neue Filialformat soll die Omnichannel-Strategie in urbanen Regionen stärken.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Mit der Eröffnung des ersten Fressnapf City in München-Schwabing führt Fressnapf sein international erprobtes Urban-Store-Konzept erstmals auf dem deutschen Markt ein. Das neue Filialformat richtet sich speziell an urbane Standorte und verbindet ein kompaktes Sortiment mit persönlicher Beratung sowie digitalen Omnichannel-Services.

Das Konzept soll die Marke näher an urbane Zielgruppen bringen und den stationären Handel stärker mit digitalen Einkaufsmöglichkeiten verknüpfen.

Neues Filialformat für Innenstadtlagen

Der neue Fressnapf City in München-Schwabing basiert auf einem Store-Konzept, das bereits in mehreren europäischen Metropolen wie Kopenhagen, Paris, Lyon und Warschau eingesetzt wird. Auf laut Unternehmensangaben rund 115 Quadratmetern Verkaufsfläche konzentriert sich das Angebot auf ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment für Hunde- und Katzenhalter in urbanen Regionen.

Ergänzt wird das Konzept durch digitale Angebote wie Click & Collect sowie die Anbindung an das Omnichannel-Netzwerk von Fressnapf. Damit sollen stationärer Einkauf und digitale Services noch enger miteinander verzahnt werden.

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Deutschland bleibt wichtigster Markt der Gruppe

Deutschland ist weiterhin der größte Einzelmarkt der Fressnapf | Maxi Zoo Gruppe. Der Netto-Handelswarenumsatz belief sich zuletzt auf 1,15 Milliarden Euro und entspricht rund einem Drittel des Gruppenumsatzes.

Gemeinsam mit seinen Franchisepartnern eröffnete Fressnapf im Jahr 2025 insgesamt 22 neue Märkte. Bundesweit betreibt das Unternehmen inzwischen 1.012 Standorte. Auch im ersten Quartal 2026 entwickelte sich das Deutschlandgeschäft nach Unternehmensangaben stärker als der Gesamtmarkt.

Omnichannel-Strategie rückt stärker in den Fokus

Mit dem Urban-Store-Konzept reagiert Fressnapf auf veränderte Einkaufsgewohnheiten in Städten. Das Unternehmen will Kundinnen und Kunden dort erreichen, wo sie wohnen, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen, und gleichzeitig den Wechsel zwischen stationärem Handel und digitalen Einkaufsmöglichkeiten vereinfachen.

Persönliche Beratung bleibt dabei ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Ergänzend sollen digitale Services für mehr Flexibilität sorgen und den Einkauf einfacher in den Alltag integrieren.

Expansion über neue Formate statt nur neue Standorte

Mit dem Fressnapf City erweitert das Unternehmen sein bestehendes Filialportfolio gezielt um ein Konzept für hochfrequentierte Innenstadtlagen. Ziel ist es, neue Zielgruppen zu erschließen, die Markenpräsenz in Metropolen auszubauen und die Omnichannel-Strategie weiter voranzutreiben.

Neben der Eröffnung neuer Märkte setzt Fressnapf damit zunehmend auf die Weiterentwicklung seiner Filialkonzepte, um auf veränderte Kundenbedürfnisse und neue Einkaufsgewohnheiten zu reagieren.

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