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Trump und Xi kommen TikTok-Deal näher – Entscheidung steht noch aus

TikTok-App und Verbotssymbol vor USA Flagge
Foto: Salarko / Shutterstock

Key takeaways

Trump und Chinas Präsident Xi haben bei einem Telefonat deutliche Fortschritte in den Verhandlungen um TikTok erzielt. Noch steht eine finale Vereinbarung aus.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die angespannte Situation rund um TikTok in den USA scheint sich amerikanischen Medien nach zu entspannen: US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben nach Vorverhandlungen Anfang der Woche nun bei einem lange erwarteten Telefonat offenbar weitere Fortschritte bei den Verhandlungen über die Zukunft der Video-App erzielt. Noch ist kein endgültiger Vertrag unterzeichnet, doch die Zeichen stehen auf Einigung.

Noch keine finale Entscheidung – aber Zuversicht

Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte gegenüber CNBC, dass die beiden Staatschefs „bedeutende Fortschritte“ gemacht hätten. Trump selbst äußerte sich optimistisch und sprach im Oval Office von einer baldigen Unterzeichnung: „Der Deal ist auf einem guten Weg, die Investoren stehen bereit. Wir müssen nur noch unterschreiben.“ Dies könne eine reine Formsache sein, so der Präsident.

Die Kommunikation nach dem Telefonat sorgte jedoch für Uneinigkeit in der öffentlichen Wahrnehmung: Während Trump auf Truth Social von einer produktiven Unterhaltung berichtete, betonte Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua vor allem die Notwendigkeit von fairen Rahmenbedingungen für chinesische Unternehmen in den USA. Die Unterschiede in der Tonlage zeigen, dass Details noch verhandelt werden müssen.

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TikTok unter Druck – politische Einflüsse bleiben stark

Hintergrund der Verhandlungen ist ein US-Gesetz, das den chinesischen Mutterkonzern ByteDance zwingt, das US-Geschäft von TikTok zu veräußern oder andernfalls die App im Land zu verbieten. Das Gesetz wurde im April 2024 unter dem damaligen Präsidenten Joe Biden verabschiedet. Ursprünglich sollte ByteDance bis zum 19. Januar 2025 eine Lösung präsentieren, doch Trump hat die Frist inzwischen mehrfach verlängert – zuletzt bis zum 16. Dezember.

Trump, der TikTok nach eigenen Angaben im Wahlkampf 2024 für sich genutzt hatte, betonte bei einem Besuch im Vereinigten Königreich: „TikTok hat großen Wert. Ich möchte diesen Wert nicht verschenken.“ Die Bedeutung der App für junge Wähler und ihre Rolle im digitalen Alltag dürfte eine wichtige Motivation für den Verhandlungswillen der US-Regierung sein.

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