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Unilever steigert Ergebnis und treibt weiteren Umbau voran

Marken und Produkte von Unilver
Foto: Unilever

Key takeaways

Unilever hat 2025 trotz Währungseffekten und Portfolioumstellungen ein solides operatives Wachstum erzielt. Der Konzern steigerte Margen und Nettogewinn, erhöhte die Dividende und kündigte ein großes Aktienrückkaufprogramm an. Mit der Abspaltung des Speiseeisgeschäfts richtet sich Unilever strategisch stärker auf margenstarke Segmente aus.

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Unilever hat im Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Marktbedingungen ein moderates Umsatzwachstum erzielt und wichtige strukturelle Veränderungen abgeschlossen. Der Konzern stärkte seine Profitabilität, erhöhte die Dividende und kündigte ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm an. Mit der Abspaltung des Speiseeisgeschäfts sieht sich das Unternehmen strategisch neu ausgerichtet.

Umsatzentwicklung und Segmenttrends

Der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten sank laut Quartalsbericht zwar um 3,8 Prozent auf 50,5 Milliarden Euro, wurde jedoch im Wesentlichen durch negative Währungseffekte und Desinvestitionen belastet. Operativ legte Unilever zu: Die „underlying sales growth“ erreichte 3,5 Prozent, getragen von einem Volumenplus von 1,5 Prozent. Im vierten Quartal beschleunigte sich der Trend mit 4,2 Prozent Wachstum und 2,1 Prozent höheren Absatzmengen.

Die Power Brands, die mittlerweile 78 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen, wuchsen mit 4,3 Prozent deutlich stärker und steigerten ihre Volumina um 2,2 Prozent. Besonders solide entwickelte sich das Geschäft in den Segmenten Beauty & Wellbeing sowie Personal Care, die jeweils ein Wachstum oberhalb des Konzernschnitts erzielten. Foods und Home Care verzeichneten geringere Zuwächse, litten jedoch ebenfalls unter Währungseffekten auf die ausgewiesenen Zahlen.

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Ergebnis, Kosten und Cashflow

Die operative Ertragskraft wurde weiter verbessert: Die underlying operating margin stieg um 60 Basispunkte auf 20 Prozent, unterstützt durch eine Bruttomarge von 46,9 Prozent. Effizienzmaßnahmen und ein über den Plan liegendes Produktivitätsprogramm reduzierten die Kostenbasis sichtbar. Das Programm brachte bis Ende 2025 kumulierte Einsparungen von rund 670 Millionen Euro.

Beim Ergebnis legte Unilever ebenfalls zu. Das operative Ergebnis stieg um 2,4 Prozent auf 9 Milliarden Euro; der Nettogewinn erhöhte sich um 2,9 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Der freie Cashflow lag mit 5,9 Milliarden Euro leicht unter Vorjahr, belastet durch Kosten im Zusammenhang mit der Abspaltung der Speiseeissparte. Die Cash Conversion erreichte 100 Prozent.

Dividende, Aktienrückkauf und strategische Ausrichtung

Für März 2026 kündigte der Konzern eine um drei Prozent erhöhte Dividende je Aktie an. Zudem wurde ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1,5 Milliarden Euro beschlossen.

Mit der Abspaltung des Speiseeisgeschäfts und insgesamt zehn Transaktionen seit Jahresbeginn 2025 treibt Unilever seine Portfoliostrategie konsequent voran. CEO Fernando Fernandez betonte, dass der Konzern „einfacher, fokussierter und schneller“ geworden sei und die Wachstumsprioritäten klar auf Beauty, Wellbeing und Personal Care sowie auf digitale Vertriebskanäle ausgerichtet seien. Trotz eines anspruchsvollen globalen Umfelds erwartet das Unternehmen für 2026 eine Fortsetzung der positiven Entwicklung.

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