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Weihnachten 2025: Onlinehandel treibt US-Konsumlaune

Geschenke und Frau mit Laptop Xmas Shopping
Foto: Depositphotos

Key takeaways

Visa und Mastercard melden ein starkes US-Weihnachtsgeschäft 2025. Während Visa einen Anstieg von 4,2 % vermeldet, liegt Mastercard bei 3,9 %. Online- und stationärer Handel verschmelzen zunehmend – KI spielt dabei eine zentrale Rolle für das Konsumerlebnis.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Das Weihnachtsgeschäft 2025 in den USA zeigte sich erneut robust: Sowohl Visa als auch Mastercard melden deutliche Zuwächse im Einzelhandel, getragen von Konsumfreude, frühzeitigen Käufen und einer verstärkten Verzahnung von Online- und In-Store-Shopping. Die vorläufigen Daten beider Zahlungsdienstleister liefern ein umfassendes Bild des saisonalen Konsumverhaltens.

Laut dem SpendingPulse-Bericht von Mastercard stiegen die US-Einzelhandelsumsätze (ohne Kfz) vom 1. November bis zum 21. Dezember um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Visa wiederum spricht von einem Wachstum von 4,2 Prozent über den gleichen Zeitraum – in beiden Fällen sind die Zahlen nicht inflationsbereinigt und erfassen alle Zahlungsarten, auch Bargeld und Schecks.

Omnichannel wird zum Standard

Der stationäre Handel dominiert weiterhin das Weihnachtsgeschäft: Visa beziffert den Anteil der Ladenumsätze auf 73 Prozent, während Mastercard ein Plus von 2,9 Prozent für Verkäufe im Geschäft meldet. Noch dynamischer zeigt sich allerdings der E-Commerce: Bei Visa stieg der Onlinehandel um 7,8 Prozent, Mastercard verzeichnete ein Wachstum von 7,4 Prozent. Konsumenten nutzen zunehmend beide Kanäle im Wechsel – sie recherchieren online, vergleichen Preise und kaufen dann im Laden oder umgekehrt.

„Verbraucher waren flexibel und strategisch unterwegs – sie haben früh eingekauft, Aktionen genutzt und Wert auf Komfort gelegt“, so Michelle Meyer, Chefökonomin des Mastercard Economics Institute.

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Mode, Technik, Erlebnis: Die Trendsegmente

Kleidung war 2025 erneut ein Zugpferd: Laut Mastercard legte das Segment um 7,8 Prozent zu. Besonders stark war das Onlinewachstum (+8,5 Prozent), während auch die Umsätze in stationären Modegeschäften um 7,0 Prozent zulegten. Visa meldet ein Plus von 5,3 Prozent in dieser Kategorie. Schmuck war ebenfalls gefragt, wenn auch moderater (+1,6 Prozent laut Mastercard).

Im Technologiebereich dominierte weiterhin die Nachfrage nach leistungsfähigen Geräten: Visa berichtet von einem Plus von 5,8 Prozent bei Elektronikartikeln.

Ein bemerkenswerter Trend war die Bedeutung von Erlebnissen: Restaurantbesuche nahmen laut Mastercard um 5,2 Prozent zu – ein Hinweis darauf, dass viele Menschen gemeinsame Aktivitäten wieder stärker schätzen und diese in ihre Festtage integrieren.

KI als Wegbereiter für smarteres Einkaufen

Ein zentrales Thema beider Berichte ist der zunehmende Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI). Visa sieht in KI einen Wendepunkt im Einzelhandel – durch bessere Produktempfehlungen, gezielte Preisvergleiche und personalisierte Angebote. Mastercard verweist auf den AI Enthusiasm Index des eigenen Economics Institute, der die USA als führend bei der Implementierung von KI im Handel einstuft. Diese Technologien halfen laut beiden Unternehmen dabei, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen – in Form von Effizienz, Komfort und besseren Einkaufserlebnissen.

Für Händler bedeutet diese Entwicklung: Wer KI intelligent einsetzt, kann vom neuen Einkaufsverhalten profitieren. Das Weihnachtsgeschäft 2025 hat gezeigt, wie stark sich digitale Tools und klassischer Handel mittlerweile ergänzen.

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