Der Auftakt der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo hat dem lokalen Handel einen deutlichen Nachfrageimpuls beschert. Neue VisaNet-Auswertungen zeigen, dass Besucher aus Deutschland europaweit den größten Anteil der anreisenden Fans stellten und zugleich die höchsten Ausgaben pro Kopf tätigten. Auch der internationale Zustrom aus Übersee nahm spürbar zu.
Starker Anstieg der internationalen Konsumausgaben
Laut Visa stieg die Zahl der europäischen Besucher mit Visa Karte aus Deutschland um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dahinter folgen Fans aus der Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Besonders dynamisch entwickelte sich der Tourismus aus Übersee: Die Zahl der Besucher aus den USA legte um 160 Prozent zu, gefolgt von Reisenden aus China, Brasilien, Kanada und Japan. Diese Gruppen gaben vor Ort zudem deutlich mehr aus als im Vorjahr – bei Gästen aus den USA stiegen die Ausgaben um 125 Prozent.
Besucher aus Deutschland, China und den USA zählen zu den konsumstärksten Gruppen. Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben erreichten 297 Euro, 267 Euro und 255 Euro. Neben klassischen Touristenzentren wie Mailand profitierten auch die Bergregionen: Dort nahmen die Ausgaben von Visa Karteninhabern aus Übersee um bis zu 95 Prozent zu.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Mode, Gastronomie und Mobilität profitieren besonders
Über alle Besuchergruppen hinweg zählten Mode und Accessoires, Restaurants sowie Mobilität und Transport zu den wachstumsstärksten Kategorien bei Visa Zahlungen. Der Handel in Mailand registrierte sowohl bei ausländischen Besuchern (+45 Prozent) als auch bei einheimischen Karteninhabern (+30 Prozent) deutliche Zuwächse. Parallel stieg der Anteil kontaktloser Zahlungen um fast 40 Prozent.
Tobias Czekalla, Deutschland-Chef von Visa, betont den positiven Impuls für die regionale Wirtschaft: „Viele deutsche Fans sind nach Italien gereist, um die Olympischen Winterspiele 2026 live vor Ort zu verfolgen. Unsere Analyse des Eröffnungswochenendes zeigt, dass sie dem Handel vor Ort die höchsten Umsätze pro Kopf beschert haben.“ Visa habe im Vorfeld gemeinsam mit dem Organisationskomitee ein umfassendes Zahlungsnetzwerk aufgebaut, das Zahlungen an rund 800 Verkaufsstellen in 13 Wettkampfstätten ermöglicht.
Ausbau der Zahlungsinfrastruktur für das Event
Um den erwarteten Besucherströmen gerecht zu werden, implementierte Visa in der Region Mailand und Cortina zusätzliche technische Kapazitäten. Das Ziel: sichere, schnelle und digitale Bezahlprozesse für Fans aus aller Welt. Die breite Akzeptanz von Visa Zahlungen an offiziellen Standorten zeigt, wie wichtig reibungslose Zahlungsinfrastruktur für Großveranstaltungen dieser Größenordnung geworden ist.


