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Wolt-Report: So ticken Online-Supermarkt-Kunden in Deutschlands Großstädten

Mitarbeiteirn im Wolt Market Supermarktlager
Foto: Wolt

Key takeaways

Eine neue Analyse von Wolt Market zeigt: Deutschlands Großstädte kaufen online unterschiedlich ein. Während Hamburg beim Bio-Konsum vorn liegt, dominiert in Köln der Veggie-Trend. Überall beliebt: frisches Obst, Gemüse und Haferdrinks. Regionale Kaffeemarken sind in jeder Stadt führend – der Geschmack bleibt lokal.

Lesezeit ca. 2 Minuten

In deutschen Großstädten etabliert sich der Online-Einkauf von Lebensmitteln zunehmend als fester Bestandteil des Alltags. Eine aktuelle Analyse von Wolt Market, dem digitalen Supermarkt des Lieferdienstes Wolt, beleuchtet nun das Einkaufsverhalten in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München. Der Report zeigt: Es gibt sowohl viele Gemeinsamkeiten als auch klare regionale Unterschiede – bei Bio-Anteilen, Getränkevorlieben oder der Rolle pflanzlicher Alternativen.

Was alle eint: Obst, Gemüse und Basics

Zu den meistbestellten Artikeln gehören frische Lebensmittel: Gurken, Tomaten, Äpfel und Bananen sind in allen Städten Spitzenreiter in der Kategorie Obst und Gemüse. Auch Eier, Vollmilch und stilles sowie sprudelndes Mineralwasser landen überall zuverlässig im digitalen Warenkorb. Damit setzen Wolt-Kunden zunehmend auf frische und grundlegende Produkte statt auf klassische Fertiggerichte.

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Regional unterschiedlich: Bio-Anteil und vegane Produkte

Hamburg zeigt sich als Bio-Hochburg – über 70 Prozent der Bestellungen enthalten mindestens ein Bio-Produkt. Fast jeder fünfte Euro entfällt hier auf Bio-Waren. Auch in Berlin, Frankfurt und Köln liegt der Bio-Anteil mit etwa zwei Dritteln hoch, während München mit rund 64 Prozent leicht zurückfällt. Einen maßgeblichen Einfluss hatte dabei die Sortimentserweiterung durch die Kooperation mit Alnatura.

Parallel dazu steigt der Anteil pflanzlicher Alternativen: Haferdrinks von Marken wie Oatly oder Alpro gehören überregional zu den Verkaufsschlagern. In Köln enthalten 8 Prozent aller Bestellungen vegane Produkte, in Hamburg 7,2 Prozent und in Berlin 6,6 Prozent. München liegt mit knapp 6 Prozent leicht darunter.

Kaffee mit Lokalkolorit

Ein bemerkenswerter Trend betrifft den Kaffeekonsum. In jeder Stadt führen lokale Röstereien die Bestsellerlisten an: In Berlin etwa sind Five Elephant und Bonanza besonders beliebt, in Hamburg dominieren elbgold und North Coast. Köln setzt auf Heilandt, München auf Man vs Machine. Diese Präferenz für regionale Marken unterstreicht das Qualitätsbewusstsein vieler Nutzer.

Getränke-Vielfalt: Klassiker und neue Trends

Mineralwasser bleibt das meistverkaufte Getränk in allen Städten, gefolgt von Klassikern wie Cola und Spezi. Auffällig sind Unterschiede bei alkoholischen Getränken: In München zählt das Helle von Augustiner zu den Top 5, während es in Berlin nur Platz 12 erreicht. In Hamburg ist Holsten Pilsener unter den 15 meistverkauften Getränken. Zero-Varianten wie Paulaner Spezi Zero gewinnen insbesondere in Köln und Frankfurt an Popularität.

Einkaufsrhythmus: Abends und am Wochenende

Die Bestellungen erreichen ihren Höhepunkt zwischen 17 und 22 Uhr – besonders montags, freitags und samstags. Durchschnittlich landen 14 bis 15 Artikel pro Einkauf im Warenkorb. Der durchschnittliche Bestellwert bleibt dabei konstant.

Fazit: Vielfalt mit klaren Mustern

Wolt Markets Analyse belegt, dass bewusster Konsum und regionale Vorlieben den Online-Lebensmitteleinkauf prägen. Die Nachfrage nach Bio-Produkten und pflanzlichen Alternativen ist kein Nischentrend mehr, sondern Teil des alltäglichen Einkaufsverhaltens. Für Anbieter wie Wolt bedeutet das: Lokale Sortimentsanpassungen und Qualität bleiben zentrale Erfolgsfaktoren.

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