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Amazon startet groß angelegte Sachspenden-Offensive für soziale Träger

Produkte als Sachspenden bei Amazon
Foto: Amazon Deutschland

Key takeaways

Amazon öffnet sein Sachspenden-Programm für bis zu 100 weitere Organisationen in Deutschland. Gemeinnützige Einrichtungen können künftig gezielt Produkte auswählen, die sie benötigen. Damit adressiert Amazon typische Hürden klassischer Spendenprozesse und nutzt seine Logistik für mehr Effizienz im sozialen Bereich.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Amazon baut sein Programm für Sachspenden deutlich aus und bietet gemeinnützigen Organisationen in Deutschland eine neue, vereinfachte Möglichkeit, benötigte Produkte kostenfrei zu erhalten. Das Konzept basiert auf dem Prinzip der bedarfsgerechten Auswahl: Die teilnehmenden Einrichtungen wählen selbst aus rund 7.000 verfügbaren Artikeln aus, die Amazon kostenlos zur Verfügung stellt – lediglich die Versandkosten müssen übernommen werden.

Was als Pilotprojekt im Jahr 2022 begann, steht nun laut Pressemitteilung weiteren Organisationen offen. Bis Ende 2024 sollen 100 zusätzliche gemeinnützige Einrichtungen in das Programm aufgenommen werden, langfristig sogar bis zu 200. Damit weitet Amazon sein Engagement für soziale Verantwortung aus und adressiert ein zentrales Problem klassischer Sachspenden: mangelnde Flexibilität, hoher logistischer Aufwand und unnütze Überbestände.

Optimiertes System für mehr Wirkung

„Traditionelle Sachspenden erfordern von gemeinnützigen Trägern viel Aufwand: Lagerung, Transport und oft auch die Entsorgung ungeeigneter Artikel“, erklärt Rocco Bräuniger, Country Manager von Amazon Deutschland. „Mit Amazon Sachspenden kombinieren wir unsere Logistikkompetenz mit einem klar nutzerorientierten Zugang.“ Das Unternehmen nutzt dabei die eigene Infrastruktur, um Bestellprozesse effizient zu gestalten und gleichzeitig eine gleichbleibend hohe Produktqualität sicherzustellen.

Der Online-Händler bietet ausschließlich neue oder neuwertige Produkte in Originalverpackung an. Über eine E-Commerce-Oberfläche, wie sie auch reguläre Amazon-Kunden kennen, bestellen gemeinnützige Einrichtungen gezielt das, was sie tatsächlich benötigen – von Spielzeug über Schulmaterialien bis hin zu Kleidung und Hygieneartikeln.

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Nachweisbare Erfolge

Seit dem Start im Jahr 2022 hat Amazon nach eigenen Angaben über eine Million Produkte im Wert von mehr als 5 Millionen Euro gespendet. Die Arche, ein Partner der ersten Stunde, konnte bislang 350.000 Artikel für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen abrufen. Auch andere Organisationen wie die Münchner Tafel oder Children for a Better World profitieren bereits von dem Programm.

„Amazon Sachspenden hat unsere Arbeit deutlich erleichtert“, betont Arche-Gründer Bernd Siggelkow. „Wir können gezielt auswählen, was wir brauchen – und sparen dabei Ressourcen, die wir anderweitig sinnvoll einsetzen können.“

Weitere Teilnahme möglich

Interessierte Einrichtungen können sich über für das Programm bewerben. Die nächsten 100 Organisationen sollen noch in diesem Jahr aufgenommen werden. Ziel ist es, durch die Wiederverwendung von Restbeständen eine möglichst hohe Wirkung für soziale Zwecke zu erzielen.

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