ANZEIGE

ANZEIGE

Studie: Jeder Dritte fühlt sich von digitaler Technik überfordert

Symbolbild zu digitalen Medien
Symbolbild - Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Eine Studie zeigt: Jeder dritte Deutsche fühlt sich häufig von digitaler Technik überfordert. Besonders betroffen sind ältere Menschen, doch auch viele Jüngere haben Schwierigkeiten. Die Mehrheit fordert mehr digitale Bildung in Schulen und zusätzliche Angebote für lebenslanges Lernen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Digitale Technologien gehören für die meisten Menschen zum Alltag – doch viele fühlen sich im Umgang damit unsicher. Eine aktuelle Umfrage von Bitkom zeigt, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung regelmäßig mit digitalen Anwendungen überfordert ist.

Überforderung betrifft alle Altersgruppen

Laut der Erhebung fühlt sich rund ein Drittel der Deutschen häufig von digitalen Technologien überfordert. Besonders stark ausgeprägt ist dieses Gefühl bei älteren Menschen: In der Gruppe ab 75 Jahren sind es 60 Prozent. Doch auch unter den 16- bis 49-Jährigen berichtet etwa jede vierte Person von Schwierigkeiten im Umgang mit digitalen Anwendungen.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Digitale Kompetenzen als Schlüssel zur Teilhabe

Die Ergebnisse unterstreichen die wachsende Bedeutung digitaler Fähigkeiten im Alltag. Ob Online-Kommunikation, Sicherheitsverfahren oder Geräteeinrichtung – fehlende Kompetenzen können die gesellschaftliche Teilhabe einschränken. Unterschiede zwischen Männern und Frauen fallen dabei vergleichsweise gering aus.

Großer Wunsch nach mehr Bildung

Die Mehrheit der Bevölkerung sieht Handlungsbedarf: 86 Prozent sprechen sich dafür aus, digitale Kompetenzen stärker in Schulen zu vermitteln. Gleichzeitig fordern viele zusätzliche Angebote für Erwachsene, um lebenslanges Lernen zu ermöglichen.

Rolle des Staates im Fokus

Ein erheblicher Teil der Befragten erwartet mehr Engagement von der Politik. Fast die Hälfte wünscht sich stärkere staatliche Maßnahmen zur Förderung digitaler Fähigkeiten. Zudem befürworten rund 39 Prozent die Einrichtung einer zentralen Institution für digitale Bildung, die Angebote bündeln und zugänglich machen soll.

Digitaltag als Anlass für mehr Aufmerksamkeit

Die Veröffentlichung der Studie erfolgt im Vorfeld des Digitaltags Ende Juni, an dem bundesweit zahlreiche Initiativen zur Förderung digitaler Kompetenzen stattfinden. Ziel ist es, die Bevölkerung für die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zu sensibilisieren.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored