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Umsatz des Einzelhandels in EU und Euroraum steigt leicht an

Black Friday Promotion in einem Ladengeschaeft
Foto: Depositphotos

Key takeaways

Im November 2025 ist das Einzelhandelsvolumen laut Eurostat in der EU und im Euroraum jeweils um 0,2 % gestiegen. Besonders stark war das Wachstum im Nicht-Nahrungsmittelsektor.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Im Black-Friday-Monat November 2025 ist das Absatzvolumen des Einzelhandels sowohl im Euroraum als auch in der EU um jeweils 0,2 % gegenüber dem Vormonat gestiegen. Das geht aus aktuellen Schätzungen von Eurostat hervor. Bereits im Oktober hatte es ebenfalls Zuwächse gegeben: 0,3 % im Euroraum und 0,2 % in der gesamten EU.

Im Vergleich zum Vorjahr fällt der Anstieg deutlicher aus. So wurde im November 2025 gegenüber dem gleichen Monat 2024 ein kalenderbereinigter Zuwachs von 2,3 % sowohl im Euroraum als auch in der EU registriert.

Unterschiede zwischen Warengruppen und Regionen

Die Detailbetrachtung der Warengruppen zeigt ein gemischtes Bild: Im Euroraum sank der Einzelhandelsumsatz bei Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren leicht um 0,2 %, während der Nicht-Nahrungsmittelsektor (ohne Kraftstoffe) um 0,4 % zulegte. Der Absatz von Kraftstoffen ging leicht um 0,1 % zurück. In der EU blieben die Umsätze bei Lebensmitteln sowie bei Kraftstoffen stabil, nur der Nicht-Nahrungsmittelsektor wuchs auch hier um 0,4 %.

Regional betrachtet verzeichnete Luxemburg mit einem Plus von 5,8 % den deutlichsten Zuwachs im Monatsvergleich. Auch Portugal (+2,2 %) und Dänemark (+1,9 %) lagen über dem Durchschnitt. Am anderen Ende der Skala rangierten Kroatien (-2,2 %), Belgien (-1,6 %) und die Slowakei (-1,5 %).

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Starker Jahresanstieg im Nicht-Lebensmittelbereich

Auch im Jahresvergleich zeigen sich Unterschiede je nach Warengruppe. Im Euroraum legte der Umsatz mit Nicht-Nahrungsmitteln im Vergleich zu November 2024 um 3,5 % zu, während Lebensmittel sowie Kraftstoffe jeweils um 1,1 % stiegen. In der gesamten EU fielen die Zuwächse ähnlich aus: 3,6 % im Nicht-Nahrungsmittelsektor, 0,8 % bei Lebensmitteln und 2,0 % bei Kraftstoffen.

Besonders hohe Jahreszuwächse wurden in Zypern (+8,5 %), Portugal (+6,5 %) und Dänemark (+6,2 %) registriert. Rückgänge erlebten hingegen Rumänien (-4,6 %), die Slowakei (-2,8 %), Österreich (-2,2 %) und – trotz eines starken Monats – Luxemburg (-0,1 %).

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