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Delisting bei Ludwig Beck: Mehrheitseigner treibt Rückzug voran

Eingang von Ludwig Beck in Muenchen
Foto: Ludwig Beck

Key takeaways

Ein Mehrheitswechsel ebnet den Weg für den Rückzug von Ludwig Beck von der Börse. Mit einem Pflichtangebot und dem geplanten Delisting will der neue Hauptaktionär die vollständige Kontrolle sichern.

Lesezeit ca. 1 Minute

Nach einem Eigentümerwechsel stellt sich der Münchener Traditionshändler Ludwig Beck strategisch neu auf und bereitet den Rückzug von der Börse vor. Mit einer klaren Mehrheitsbeteiligung treibt die neue Hauptaktionärin den nächsten Schritt ein.

Mehrheitseigner sichert Kontrolle

Die Bayerische Gewerbebau AG hält nach Abschluss eines Aktienkaufs rund 78 Prozent der Anteile an Ludwig Beck. Damit verfügt das Unternehmen über die Kontrolle und kann zentrale strategische Entscheidungen maßgeblich beeinflussen. Hinter der Gesellschaft steht der Unternehmer Alfons Doblinger.

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Pflichtangebot für verbleibende Aktionäre

Im Zuge der Kontrollerlangung wird ein Pflichtangebot an die übrigen Aktionärinnen und Aktionäre vorbereitet. Dieses soll gleichzeitig als öffentliches Delisting-Erwerbsangebot ausgestaltet werden. Ziel ist es, die restlichen Anteile zu erwerben und den Börsenrückzug formal abzusichern.

Geplanter Rückzug aus dem regulierten Markt

Nach Veröffentlichung des Angebots will Ludwig Beck den Widerruf der Börsenzulassung beantragen. Betroffen sind sowohl der regulierte Markt der Frankfurter Wertpapierbörse inklusive Prime Standard als auch die Börse München. Zudem sollen Maßnahmen ergriffen werden, um auch eine Einbeziehung in den Freiverkehr zu beenden.

Strategische Neuausrichtung abseits der Börse

Vorstand und Aufsichtsrat sehen laut Pressemitteilung den Schritt als sinnvoll für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Ein Delisting ermöglicht mehr unternehmerische Flexibilität und reduziert regulatorische Anforderungen. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Aktien voraussichtlich nicht mehr an einem regulierten Markt gehandelt.

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