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Douglas senkt Prognose erneut und reagiert auf schwache Nachfrage

Online-Shop Karton von Douglas
Foto: Douglas Group

Key takeaways

Schwache Nachfrage und hohe Preissensibilität zwingen Douglas zur erneuten Prognosesenkung. Der Konzern reagiert mit stärkerem Fokus auf Onlinegeschäft, Preisstrategie und Digitalisierung in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die DOUGLAS Group hat ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 erneut nach unten korrigiert. Hintergrund ist eine schwächere Geschäftsentwicklung im dritten Quartal sowie ein weiterhin angespanntes Konsumklima im europäischen Beauty-Markt.

Schwaches Kundenverhalten belastet Geschäft

Das Unternehmen sieht sich mit einer veränderten Nachfrage konfrontiert. Kundinnen und Kunden reagieren zunehmend preissensibel und verschieben Käufe gezielt auf Rabattaktionen. Gleichzeitig sorgen makroökonomische Unsicherheiten für eine zurückhaltende Konsumstimmung.

Besonders das stationäre Geschäft steht unter Druck: Auf vergleichbarer Fläche entwickeln sich die Umsätze negativ, während der Onlinehandel weiter wächst und eine stabile Profitabilität aufweist.

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Prognose für Umsatz und Marge gesenkt

Vor diesem Hintergrund erwartet Douglas für das Geschäftsjahr nur noch ein Umsatzwachstum von 0 bis 1 Prozent, was einem Gesamtumsatz von rund 4,58 bis 4,63 Milliarden Euro entspricht. Zuvor hatte das Unternehmen höhere Erwartungen formuliert.

Auch bei der Profitabilität wird ein Rückgang erwartet: Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei etwa 15 Prozent liegen und damit unter dem bisherigen Zielwert von rund 16 Prozent. Zudem rechnet das Unternehmen mit einem höheren Verschuldungsgrad.

Strategische Neuausrichtung beschleunigt

Als Reaktion auf das veränderte Marktumfeld verlagert Douglas Investitionen stärker in den Onlinebereich und treibt die Digitalisierung weiter voran. Gleichzeitig setzt das Unternehmen verstärkt auf Differenzierung, exklusive Sortimente und eine wettbewerbsfähige Preispositionierung.

Diese Maßnahmen sollen kurzfristig stabilisierend wirken und langfristig die Grundlage für nachhaltiges Wachstum schaffen.

Omnichannel-Modell bleibt zentrale Stärke

Trotz der aktuellen Herausforderungen sieht sich Douglas weiterhin gut positioniert. Das Unternehmen verweist auf sein etabliertes Omnichannel-Modell, starke Markenpartnerschaften und eine solide finanzielle Basis.

Gerade die Verzahnung von Online- und Offlinegeschäft sowie Services wie Click-and-Collect gewinnen weiter an Bedeutung. Ziel bleibt es, die Transformation fortzuführen und die Wettbewerbsfähigkeit im Premium-Beauty-Segment zu sichern.

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