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Großhandelspreise steigen weiter: Energie treibt Inflation im Mai 2026

Lagerhalle mit beladenen Paletten
Foto: Pexels

Key takeaways

Die Großhandelspreise in Deutschland lagen im Mai 2026 um 5,9 Prozent über dem Vorjahr. Haupttreiber bleiben stark gestiegene Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen. Im Monatsvergleich gab es jedoch einen leichten Rückgang, während einige Lebensmittelpreise unter das Vorjahresniveau gefallen sind.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Großhandelspreise in Deutschland sind im Mai 2026 erneut deutlich gestiegen. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts lagen sie um 5,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Hauptursache bleibt die Entwicklung auf den Energiemärkten infolge geopolitischer Spannungen.

Energiepreise als zentraler Treiber

Den größten Einfluss auf die Preisentwicklung hatten Mineralölerzeugnisse. Diese verteuerten sich im Vergleich zum Mai 2025 um 30,5 Prozent. Hintergrund sind insbesondere die Auswirkungen der Konflikte im Nahen Osten, die zu erheblichen Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten geführt haben.

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Weitere Preisanstiege bei Rohstoffen

Neben Energie legten auch Preise für Nicht-Eisen-Metalle und entsprechende Rohstoffe deutlich zu, mit einem Plus von 36,1 Prozent im Jahresvergleich. Chemische Erzeugnisse verteuerten sich ebenfalls spürbar. Auch Produkte wie Eisen, Stahl sowie Blumen und Pflanzen lagen weiterhin über dem Vorjahresniveau.

Rückgang gegenüber Vormonat

Im Vergleich zum April 2026 sanken die Großhandelspreise jedoch um 0,6 Prozent. Maßgeblich hierfür war die Senkung des Energiesteuersatzes auf Mineralölprodukte, die zu einem spürbaren Rückgang der Energiepreise im Monatsvergleich führte.

Entspannung bei einigen Lebensmittelpreisen

Gegenläufig entwickelten sich mehrere Warengruppen im Lebensmittelbereich. Preise für lebende Tiere, Kaffee, Tee, Kakao sowie Milchprodukte lagen unter dem Vorjahresniveau. Diese Rückgänge wirkten dämpfend auf die Gesamtentwicklung, konnten den Einfluss der Energiepreise jedoch nicht ausgleichen.

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