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Verbraucherstimmung: HDE-Konsumbarometer zeigt erneute Eintrübung

Mann mit mehreren Einlaufstüten als Symbol für Konsumklima
Foto: Tim Douglas / Pexels

Key takeaways

Die Konsumklima in Deutschland verschlechtert sich im März wieder deutlich. Laut HDE-Barometer belasten sinkende Einkommenserwartungen, politische Unsicherheit und globale Risiken die Konsumlaune. Weder bei Kauf- noch bei Sparvorhaben ist eine Erholung erkennbar, sodass eine Stärkung des privaten Konsums vorerst ausbleibt.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Verbraucherstimmung in Deutschland rutscht im März wieder ab, nachdem sie zum Jahresbeginn kurzzeitig etwas an Dynamik gewonnen hatte. Laut dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland bleibt der erwartete Aufschwung damit aus – anhaltende Unsicherheit dämpft weiterhin den Optimismus der Menschen.

Schwache Kauf- und Sparbereitschaft bremst Konsumaussichten

Bei den geplanten Ausgaben und Sparvorhaben zeigt sich gegenüber Februar kaum Bewegung. Sowohl die Anschaffungs- als auch die Sparneigung sinken leicht. Eine Trendwende beim privaten Konsum ist nicht zu erkennen, da die Befragten pessimistischere Erwartungen an ihre künftigen Einkommen haben und daher weder mehr investieren noch sparen planen.

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Einkommenserwartungen fallen – Konjunkturbild eingetrübt

Im Vergleich zum Vormonat gehen die Einkommenserwartungen zurück und liegen nun wieder auf dem Niveau des Vorjahres. Auch der konjunkturelle Ausblick verschlechtert sich leicht. Zwar ist der Blick auf die Gesamtwirtschaft etwas optimistischer als zum Jahreswechsel, doch bleibt die von der Bundesregierung angekündigte wirtschaftliche Erholung für viele weiterhin nicht spürbar.

Politische und globale Unsicherheiten belasten die Stimmung

Die erneute Eintrübung der Stimmung zum Frühlingsbeginn setzt den Hoffnungen auf eine kurzfristige Stärkung des Konsums einen deutlichen Dämpfer. Viele Verbraucher warten weiterhin auf konkrete Entlastungen und spürbare Impulse. Gleichzeitig belasten internationale Faktoren wie die volatilen Rahmenbedingungen durch US-Zölle zusätzlich das Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung. Kurzfristig ist daher weder mit einer Belebung des privaten Konsums noch mit stärkerem Wachstum zu rechnen.

Hintergrund zum Konsumbarometer

Das monatlich veröffentlichte HDE-Konsumbarometer beruht auf einer Befragung von 1.600 Personen zu Anschaffungs- und Sparneigung, finanzieller Lage und weiteren konsumrelevanten Erwartungen. Als Stimmungsindikator zeigt es die erwartete Konsumentwicklung der kommenden drei Monate – nicht das aktuelle Verhalten.

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