Kurz vor dem Auslaufen des staatlichen Tankrabatts zeigt sich erneut eine Entlastung an den Zapfsäulen. Aktuelle Zahlen des ADAC belegen einen spürbaren Rückgang der Kraftstoffpreise im Wochenvergleich, auch wenn das Niveau aus Sicht von Verbrauchern weiterhin erhöht bleibt.
Deutlicher Preisrückgang bei Diesel und Benzin
Im bundesweiten Durchschnitt kostet ein Liter Super E10 derzeit 1,817 Euro und liegt damit um 3,7 Cent unter dem Wert der Vorwoche. Noch stärker fällt der Rückgang beim Diesel aus, der um 6,6 Cent auf nun 1,731 Euro je Liter gesunken ist. Damit nähern sich die Preise wieder dem Niveau vor beziehungsweise kurz nach Beginn geopolitischer Spannungen im Nahen Osten an, während sich gleichzeitig die Preisdifferenz zwischen beiden Kraftstoffen weiter vergrößert.
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ADAC sieht weiterhin Spielraum nach unten
Trotz der aktuellen Entspannung bewertet der ADAC das Preisniveau weiterhin als zu hoch. Hintergrund ist unter anderem der noch gültige Tankrabatt, der die Energiesteuer um rund 17 Cent pro Liter reduziert. Angesichts eines moderaten Ölpreises von etwa 77 US-Dollar pro Barrel sowie eines schwächeren Euro sehen Experten grundsätzlich weiteres Potenzial für sinkende Preise an den Tankstellen.
Preissprung zum Monatswechsel erwartet
Mit dem Auslaufen des Tankrabatts zum Monatsende wird jedoch ein deutlicher Anstieg erwartet. Benzin und Diesel dürften kurzfristig um etwa 17 Cent pro Liter teurer werden. Autofahrer sollten daher ihre Tankplanung entsprechend anpassen, um kurzfristige Mehrkosten zu vermeiden und von den noch reduzierten Preisen zu profitieren.
Optimale Zeitpunkte zum Tanken nutzen
Neben dem Zeitpunkt im Monat spielt auch die Tageszeit eine wichtige Rolle. Statistiken zeigen, dass die Preise kurz vor Mittag ihren Tiefstand erreichen und danach deutlich anziehen. Im Tagesverlauf können die Schwankungen erheblich sein und lagen zuletzt bei durchschnittlich bis zu 18 Cent pro Liter. Wer gezielt zu günstigen Zeiten tankt, kann somit zusätzlich sparen.


