Die Inflation in Deutschland hat im März 2026 wieder spürbar angezogen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts liegt die Teuerungsrate bei 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit höher als zuletzt.
Preisanstieg auch im Monatsvergleich deutlich
Im Vergleich zum Februar 2026 erhöhten sich die Verbraucherpreise um 1,1 Prozent. Damit zeigt sich auch kurzfristig ein deutlicher Preisschub, der auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist.
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Energiepreise treiben die Entwicklung
Ein wesentlicher Treiber der Inflation ist die Entwicklung bei Energie. Diese verteuerte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich und verzeichnet erstmals seit Ende 2023 wieder einen Anstieg. Damit kehrt ein wichtiger Inflationstreiber zurück, nachdem Energiepreise zuvor eher dämpfend gewirkt hatten.
Kerninflation bleibt stabiler
Die sogenannte Kerninflation, bei der Energie- und Nahrungsmittelpreise ausgeklammert werden, fällt etwas moderater aus. Sie liegt im März bei 2,5 Prozent und zeigt damit eine vergleichsweise stabilere Preisentwicklung im übrigen Waren- und Dienstleistungsbereich.
Harmonisierter Index bestätigt Trend
Auch der harmonisierte Verbraucherpreisindex, der einen Vergleich auf europäischer Ebene ermöglicht, weist eine ähnliche Entwicklung auf. Sowohl im Jahres- als auch im Monatsvergleich steigen die Preise deutlich an und bestätigen den allgemeinen Trend steigender Lebenshaltungskosten.
Insgesamt deutet die Entwicklung darauf hin, dass sich der Preisauftrieb in Deutschland wieder verstärkt. Insbesondere steigende Energiekosten könnten die Inflation in den kommenden Monaten weiter beeinflussen.


