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Visa warnt vor neuer Betrugsära: KI und Scams verändern Zahlungssicherheit

Schloss auf vielen Kreditkarten stehend
Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Der Visa Threat Report zeigt einen grundlegenden Wandel im Payment-Fraud: Scams und KI-getriebene Angriffe verdrängen klassische Betrugsformen. Unternehmen müssen Sicherheit neu denken – hin zu verhaltensbasierter Prävention und vernetzter Abwehr im gesamten Ökosystem.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Bedrohungslage im digitalen Zahlungsverkehr verändert sich grundlegend. Laut aktuellem Threats Report von Visa verlagert sich Betrug zunehmend von technischen Angriffen hin zu gezielter Manipulation von Nutzern. Gleichzeitig treiben künstliche Intelligenz und organisierte Scam-Netzwerke die Dynamik weiter an.

Klassische Betrugsformen verlieren an Bedeutung

Die Analyse zeigt, dass klassische Betrugsformen trotz steigender Angriffsversuche besser kontrolliert werden können. Token-basierter Betrug ging im zweiten Halbjahr 2025 um 9,6 Prozent zurück, Verluste durch sogenannte Enumeration-Angriffe sanken um 16 Prozent.

Diese Entwicklung ist auf verbesserte Sicherheitsmechanismen zurückzuführen. Visa konnte gleichzeitig einen Anstieg von 13 Prozent bei abgewehrten Angriffen verzeichnen, was die Wirksamkeit netzwerkbasierter Schutzsysteme unterstreicht.

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Scams werden zur größten Bedrohung

Parallel verschiebt sich der Fokus der Angreifer deutlich. Betrugsversuche durch Scams summierten sich zwischen Juli und Dezember 2025 auf nahezu eine Milliarde US-Dollar.

Im Zentrum stehen dabei zunehmend KI-gestützte Methoden wie Identitätsimitation, Deepfakes und personalisierte Social-Engineering-Angriffe. Der entscheidende Unterschied: Nutzer führen Transaktionen selbst aus – allerdings auf Basis gezielter Täuschung.

KI beschleunigt Angriff und Abwehr

Künstliche Intelligenz verändert die Dynamik auf beiden Seiten. Angreifer nutzen KI zur Automatisierung und Skalierung von Angriffen, während Sicherheitsanbieter auf Echtzeit-Analysen und Anomalieerkennung setzen.

Die Geschwindigkeit wird zum entscheidenden Faktor: Während Angriffe in Minuten angepasst werden können, geraten klassische, manuelle Prüfprozesse zunehmend ins Hintertreffen.

Ransomware nimmt zu – Zahlungsbereitschaft sinkt

Ein weiteres zentrales Ergebnis: Die Zahl der Ransomware-Angriffe stieg im zweiten Halbjahr 2025 um 26 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahlungsbereitschaft der Opfer auf 23 Prozent – ein historischer Tiefstand.

Unternehmen reagieren zunehmend mit verbesserten Backup- und Wiederherstellungsstrategien, wodurch die wirtschaftliche Attraktivität solcher Angriffe sinkt.

Visa betont, dass Sicherheitslücken zunehmend an Schnittstellen im System entstehen. Effektive Abwehr erfordert daher eine koordinierte Zusammenarbeit aller Akteure im Zahlungsökosystem.

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