Die LEGO Group hat das Geschäftsjahr 2025 mit deutlichen Rekordwerten abgeschlossen. Der Umsatz stieg laut Unternehmen um 12 % auf 83,5 Mrd. DKK (rund 11,18 Mrd. Euro), getragen von hoher globaler Nachfrage und einer so großen Produktpalette wie nie zuvor. Konsumentenverkäufe legten um 16 % zu und damit weit stärker als der weltweite Spielwarenmarkt. Besonders Westeuropa, Amerika und CEEMEA trugen zum Wachstum bei.
Zweistelliges Gewinnwachstum durch Effizienz und Skalierung
Der operative Gewinn kletterte um 18 % auf 22,0 Mrd. DKK, unterstützt durch Skaleneffekte in der Produktion und Produktivitätsprogramme. Der Nettogewinn stieg um 21 % auf 16,7 Mrd. DKK. Trotz hoher Investitionen in Fabriken, Technologie und Nachhaltigkeit erreichte das Unternehmen einen Free Cashflow von 10,8 Mrd. DKK.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Innovationsstarkes Portfolio begeistert weltweit
2025 brachte LEGO mehr als 860 Produkte auf den Markt, rund die Hälfte davon Neuheiten. Erfolgreiche Themenwelten wie LEGO City, Technic, Star Wars, Icons und Botanicals zogen neue Zielgruppen an. Auch Kooperationen wie die mit der Formel 1 sowie digitale Angebot wie LEGO Fortnide Odyssey, das über eine Milliarde Spielstunden erreichte, stärkten die Marke.
Starker Ausbau der globalen Präsenz
LEGO investierte 2025 massiv in seine Infrastruktur: eine neue Fabrik und ein Distributionszentrum in Vietnam gingen in Betrieb, Projekte in den USA, Ungarn, Mexiko und China wurden vorangetrieben. Die Retailkanäle – stationär und online – erreichten Besucherrekorde. Zudem übernahm das Unternehmen 29 LEGO Discovery Centres und LEGOLAND Discovery Centres.
Nachhaltigkeit: Anteil recycelter und erneuerbarer Materialien steigt deutlich
Die Investitionen in nachhaltige Materialien und klimaorientierte Maßnahmen stiegen 2025 um 20 %. Der Anteil erneuerbarer und recycelter Stoffe in eingekauften Materialien erhöhte sich auf 52 % (2024: 33 %). Trotz Umsatzwachstum nutzte LEGO damit weniger fossile Primärmaterialien als 2022. Der CO₂-Ausstoß blieb stabil, während die Emissionsintensität pro Umsatz sank. Parallel investierte das Unternehmen in Solar- und Geothermieprojekte sowie erneuerbare Energiepartnerschaften.


