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Maersk erzielt 2025 Spitzenjahr trotz globaler Unsicherheiten

Güterwagen von Maersk
Foto: A.P. Moller - Maersk

Key takeaways

Maersk blickt auf ein starkes Geschäftsjahr 2025 zurück: Alle Sparten trugen zum Erfolg bei, besonders Terminals mit Rekordwerten. Neben Kostensenkungen und einer Neuordnung im Logistikbereich plant der Konzern für 2026 weiteres Wachstum und startet ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von rund einer Milliarde US-Dollar.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Maersk hat im Jahr 2025 in einem schwierigen globalen Umfeld eine starke operative Leistung gezeigt. Alle Geschäftsbereiche konnten zur positiven Entwicklung beitragen und gemeinsam die obere Bandbreite der Finanzprognose erreichen. Maßgeblich hierfür waren ein hohes Transportvolumen, eine disziplinierte Kostenkontrolle und verbesserte Auslastung.

Fortschritte in allen Geschäftsbereichen

Im Ocean-Geschäft stieg das Volumen trotz überkapazitärer Märkte laut Maersk um 4,9 Prozent – im Einklang mit dem Gesamtmarkt. Zwar sank die Rentabilität infolge sinkender Frachtraten, doch die Einführung eines neuen Ost-West-Netzwerks brachte eine branchenführende Pünktlichkeitsquote von über 90 Prozent. Diese Umstrukturierung trug zudem zu Einsparungen bei.

Der Bereich Logistics & Services profitierte von gezielten Maßnahmen zur Neuordnung des Portfolios und erzielte zum siebten Quartal in Folge verbesserte Margen. Besonders positiv entwickelten sich die Segmente Lagerhaltung und E-Fulfillment. Auch wenn noch Potenzial besteht, zeigten die Fortschritte die Wirksamkeit der strategischen Neuausrichtung.

Ein besonderer Wachstumstreiber waren die Terminals. Durch Investitionen in neue Standorte, die Modernisierung bestehender Anlagen sowie erfolgreiche Konzessionsabschlüsse konnte Maersk Rekordwerte bei Umsatz und Volumen erzielen. Der operative Gewinn des Bereichs lag im vierten Quartal bei 321 Millionen US-Dollar (rund 297 Mio. Euro) – trotz einmaliger Abschreibungen in Europa und Asien.

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Kostenanpassungen und neue Struktur im Logistikbereich

Maersk kündigte zudem an, jährlich 180 Millionen US-Dollar (rund 166 Mio. Euro) an Verwaltungskosten einzusparen. Von etwa 6.000 Stellen im administrativen Bereich sollen rund 1.000 abgebaut werden. Ziel ist es, die Organisation zu vereinfachen und die Produktivität langfristig zu steigern.

Im Zuge dessen wird auch das Produktportfolio in der Sparte Logistics & Services neu strukturiert. Künftig wird zwischen Landside, Forwarding und Solutions unterschieden – eine Segmentierung, die stärker an branchentypische Kategorien angepasst ist. Zwei neue Führungspositionen übernehmen die Verantwortung für die globalen Produkte, darunter Christoph Hemmann als Head of Forwarding und Narin Phol als Head of Solutions.

Kapitalmaßnahmen und Ausblick

Maersk schlägt der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 480 DKK pro Aktie (rund 1,1 Mrd. USD) vor, bei gleichbleibender Ausschüttungsquote von 40 Prozent. Parallel wird ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von umgerechnet 1 Milliarde US-Dollar gestartet, dessen erste Phase bereits im Februar beginnt.

Für das laufende Jahr 2026 erwartet das Unternehmen ein weltweites Wachstum des Containermarkts von 2 bis 4 Prozent – Maersk plant, dieses Niveau mindestens zu erreichen. Eine Änderung der Nutzungsdauer für Schiffe von 20 auf 25 Jahre wird sich positiv auf das operative Ergebnis auswirken und rund 700 Millionen US-Dollar an Abschreibungen einsparen.

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