ANZEIGE

ANZEIGE

Wie Meta seinen KI-Vorsprung im Werbemarkt ausbauen will

META Office in Kalifornieren USA
Foto: Depositphotos

Key takeaways

Meta setzt 2026 noch stärker auf Künstliche Intelligenz: Von personalisierten Inhalten auf Facebook und Instagram über verbesserte Anzeigenmodelle bis hin zu KI-gestützter Kundenkommunikation auf WhatsApp – der Konzern treibt sein Plattformgeschäft mit neuen Tools für Nutzer und Unternehmen konsequent voran.

Lesezeit ca. 2 Minuten

2025 war für Meta ein Jahr, in dem sich der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) über alle Angebote hinweg deutlich ausgeweitet hat. Für 2026 kündigt der Konzern, der einen neuen Rekordumsatz verbuchen durfte, nun eine weitere Intensivierung an – sowohl im Nutzererlebnis als auch bei Werbetools. Das Ziel: neue Produkte, höhere Effizienz und mehr Werbeerfolg.

Mehr Engagement durch KI-gesteuerte Inhalte

Vor allem die sozialen Plattformen Facebook, Instagram und Threads profitieren von verbesserten Algorithmen. Auf Facebook führten neue KI-Modelle zur besseren Bewertung von Feed- und Videoinhalten im vierten Quartal 2025 zu einem Anstieg der Videoabrufe um 7 %. In den USA wuchs die Verweildauer bei Videos im zweistelligen Prozentbereich.

Ein klarer Trend ist die Förderung originärer Inhalte: So erhöhte Instagram in den USA den Anteil an Empfehlungen, die auf Original-Posts basieren, um zehn Prozentpunkte auf 75 %. Facebook spielt zudem über 25 % mehr Reels aus, die am selben Tag erstellt wurden, verglichen mit dem Vorquartal. Bei Threads stieg die Nutzungsdauer durch KI-Optimierungen im vierten Quartal um 20 %.

Innovationen wie KI-basierte Videoübersetzungen in mittlerweile neun Sprachen steigern zusätzlich die Reichweite. Hunderte Millionen Nutzer sehen täglich automatisch übersetzte Inhalte, was sich positiv auf die Verweildauer auswirkt. Fast zehn Prozent der täglichen Reels-Aufrufe stammen inzwischen aus der Editing-App „Edits“.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Werbegeschäft profitiert massiv von KI

Auch im Anzeigengeschäft setzt Meta konsequent auf KI. Bereits im vierten Quartal 2025 testete das Unternehmen einen Business Assistant, der Werbetreibende bei der Optimierung ihrer Kampagnen unterstützt. Dieses Angebot soll 2026 für weitere Unternehmen verfügbar werden.

Besonders stark ist das Wachstum bei kreativen KI-Tools: Der Umsatz mit Video-Werbeerstellung erreichte eine jährliche Run-Rate von rund 10 Milliarden US-Dollar und wuchs dreimal schneller als das restliche Werbegeschäft. Zudem verbesserte Meta sein Attributionsmodell – laut Unternehmensangaben stieg die Anzahl zusätzlicher Conversions um 24 % im Vergleich zum Standardmodell. Bereits sieben Monate nach Einführung erreichte das Produkt eine Milliardenbewertung im Jahreslauf.

Für die Anzeigenausspielung selbst setzt Meta auf immer leistungsfähigere KI-Systeme. Der sogenannte „Generative Ads Recommendation Model“ (GEM) wird nun mit doppelt so vielen GPUs trainiert wie zuvor. Auch die Einführung einer neuen Architektur zur Verarbeitung sequentieller Daten trägt dazu bei, Nutzersignale besser auszuwerten. Ergebnis: ein Anstieg der Klicks auf Facebook-Werbung um 3,5 % sowie ein Plus von über 1 % bei Conversions auf Instagram.

Messenger als nächster Wachstumstreiber

Im Bereich Business Messaging verzeichnet Meta ebenfalls starke Zuwächse. In den USA stieg der Umsatz mit Click-to-Message-Anzeigen um mehr als 50 % im Jahresvergleich, vor allem durch neue Anzeigenformate, die einen fließenden Übergang von der Website zum Chat ermöglichen. Bezahlte WhatsApp-Nachrichten überschritten im vierten Quartal erstmals die Marke von zwei Milliarden US-Dollar Jahresumsatz.

Darüber hinaus testet Meta sogenannte Business AIs in Ländern wie Mexiko und den Philippinen. Bereits jetzt finden dort über eine Million wöchentliche Konversationen statt. 2026 sollen weitere Märkte folgen – mit dem Ziel, dass KI-Assistenten in WhatsApp nicht nur Produktverfügbarkeiten beantworten, sondern auch direkte Transaktionen ermöglichen.

Durch die strategische Fokussierung auf KI will Meta seine Plattformen nicht nur individueller und effizienter gestalten, sondern auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für Unternehmen weiter steigern.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored