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Microsoft pilotiert Gesundheits-KI „Copilot Health“ in den USA

Screenshot von Microsoft Copilot Health
Foto: Microsoft

Key takeaways

Gesundheitsakten, Wearable-Daten und KI-gestützte Auswertungen werden in Copilot Health zusammengeführt. Microsoft startet die Vorschauversion seines neuen Gesundheitsassistenten zunächst in den USA und setzt dabei auf personalisierte Einblicke, Datenschutz und medizinische Expertise.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Microsoft hat die Vorschauversion von Copilot Health freigegeben und erweitert damit seinen KI-Assistenten um einen persönlichen Gesundheitsbereich. Nutzer in den USA mit ausgewählten Microsoft-365-Abonnements können den Dienst ab sofort testen. Ziel ist es, Gesundheitsdaten, medizinische Unterlagen und persönliche Gesundheitsziele in einer zentralen Anwendung zusammenzuführen und daraus individuelle Empfehlungen abzuleiten.

Gesundheitsdaten an einem Ort bündeln

Mit Copilot Health sollen Nutzer einen umfassenderen Überblick über ihre Gesundheit erhalten. Dazu lassen sich persönliche Gesundheitsinformationen hinterlegen sowie Daten aus Wearables und Gesundheits-Apps integrieren. Zum Start unterstützt Microsoft die Anbindung an Apple Health, weitere Plattformen sollen folgen.

Ergänzend können Nutzer ihre medizinischen Unterlagen einbinden. Microsoft verweist dabei auf die Anbindung an mehr als 50.000 Gesundheitsorganisationen in den USA. Die Kombination aus Gesundheitsakten, Vitaldaten und individuellen Angaben soll eine personalisierte Auswertung ermöglichen.

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KI liefert individuelle Einordnungen

Auf Basis der hinterlegten Informationen erstellt Copilot Health individuelle Hinweise und beantwortet Gesundheitsfragen im persönlichen Kontext. Die Anwendung kann Rückfragen stellen, Laborwerte erläutern oder Zusammenhänge zwischen verschiedenen Gesundheitsdaten verständlicher machen.

Darüber hinaus unterstützt die Plattform bei der Suche nach passenden Gesundheitsdienstleistern. Filter nach Fachrichtung, Sprache, Geschlecht, Versicherungsstatus oder Standort sollen die Auswahl geeigneter Anbieter erleichtern.

Sicherheit und Datenschutz im Fokus

Microsoft betont, dass Gesundheitsdaten in einem separaten Bereich verarbeitet werden. Die Inhalte werden nach Unternehmensangaben nicht zum Training von KI-Modellen genutzt. Nutzer können ihre Datenquellen verwalten, trennen oder löschen.

Nach Angaben des Unternehmens wurde Copilot Health gemeinsam mit medizinischen Experten entwickelt. Mehr als 250 Ärzte aus über 24 Ländern hätten an der fachlichen Bewertung und Sicherheitsprüfung mitgewirkt. Zusätzliche Schutzmechanismen sollen Fehlinformationen reduzieren und die Qualität der Antworten verbessern.

Schrittweise Einführung geplant

Der Start erfolgt zunächst als Preview-Version für volljährige Nutzer in den USA mit Microsoft-365-Personal-, Family- oder Premium-Abonnement. Geschäftskonten sind vorerst ausgeschlossen.

Microsoft bezeichnet die aktuelle Veröffentlichung als nächsten Schritt einer schrittweisen Einführung. In den kommenden Monaten sollen weitere Funktionen hinzukommen und der Zugang ausgeweitet werden. Das Unternehmen weist zugleich darauf hin, dass Copilot Health keine medizinische Diagnose ersetzt und nicht zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt ist.

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