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Re-Commerce bleibt stabiler Treiber: momox wächst weiter

Neues App Design von momox
Foto: momox

Key takeaways

momox wächst weiter und erzielt 394,5 Millionen Euro Umsatz. Re-Commerce bleibt ein stabiler Wachstumstreiber, während KI, Internationalisierung und Nachhaltigkeit die Strategie prägen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der deutsche Anbieter momox behauptet sich weiterhin als einer der führenden Player im Re-Commerce-Markt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Berliner Unternehmen einen Umsatz von 394,5 Millionen Euro und wuchs damit um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Bücher & Medien bleiben Wachstumsmotor

Das Segment Bücher und Medien bleibt mit rund 80 Prozent Umsatzanteil das zentrale Fundament des Geschäfts. In diesem Bereich konnte momox 2025 ein Wachstum von über fünf Prozent erzielen.

Das Fashion-Segment entwickelte sich stabil, nachdem strategische Anpassungen vorgenommen wurden, um Effizienz und Profitabilität zu steigern.

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Fokus auf Effizienz und Skalierbarkeit

Im vergangenen Jahr investierte momox gezielt in Technologie und operative Verbesserungen. Dazu zählen unter anderem die Migration der Online-Shops auf Shopify sowie ein umfassender Relaunch der Markenidentität.

Auch die Automatisierung von Logistikprozessen wurde weiter vorangetrieben, um die Effizienz in den Warenlagern zu erhöhen.

KI als zentraler Hebel

Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Diese kommt unter anderem bei der Preisgestaltung, in der Logistik sowie bei der Optimierung der Customer Experience zum Einsatz.

Im Fashion-Bereich wurde beispielsweise eine KI-gestützte Bilderkennung eingeführt, die die Bewertung und Preisfindung von Artikeln verbessert.

Internationalisierung im Blick

Neben Deutschland als wichtigstem Markt baut momox seine internationale Präsenz weiter aus. Besonders in Südeuropa zeigt sich ein dynamisches Wachstum, insbesondere in Ländern wie Spanien und Italien.

Der europäische Second-Hand-Markt, vor allem im Fashion-Bereich, wird bis 2030 auf ein Volumen von rund 26 Milliarden Euro geschätzt.

Nachhaltigkeit als Wachstumstreiber

Re-Commerce gewinnt auch aus ökologischer Sicht an Bedeutung. momox konnte sein CO2-Reduktionsziel für 2025 deutlich übertreffen.

Allein im vergangenen Jahr wurden durch den Verkauf von Second-Hand-Artikeln Emissionen im Umfang von über 46.000 Tonnen CO2 vermieden.

Neuer Kurs unter neuer Führung

Mit Claudia Frese hat momox eine neue CEO an der Spitze. Sie soll die nächste Wachstumsphase gestalten und insbesondere Internationalisierung sowie den verstärkten Einsatz von KI vorantreiben.

Der Re-Commerce-Markt bleibt damit ein stabiler Wachstumstreiber im E-Commerce – mit weiterem Potenzial in den kommenden Jahren.

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