DocMorris ist nach einem starken Jahr 2025 erneut mit gutem Wachstum ins Jahr 2026 gestartet und treibt seine Profitabilität weiter voran. Im ersten Quartal legte der Umsatz zweistellig zu, während sich das Ergebnis deutlich verbesserte.
Zweistelliges Umsatzwachstum
Der Außenumsatz stieg laut DocMorris m ersten Quartal 2026 um 10,7 Prozent auf 318,1 Millionen Schweizer Franken. Auch der Gesamtumsatz entwickelte sich positiv und legte um 11,7 Prozent zu.
Treiber der Entwicklung war insbesondere das Deutschlandgeschäft, das ebenfalls ein solides Wachstum verzeichnete.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Rx-Geschäft mit starkem Schub
Besonders dynamisch entwickelte sich das verschreibungspflichtige Geschäft (Rx). Hier verzeichnete DocMorris ein Wachstum von 30,4 Prozent, das sich im Verlauf des Quartals weiter beschleunigte.
Auch im Vergleich zum starken Schlussquartal 2025 konnte das Segment nochmals zulegen.
Breites Wachstum über alle Bereiche
Neben Rx wuchsen auch andere Segmente: Das Non-Rx-Geschäft legte um 6,5 Prozent zu, während der Bereich Digital Services mit einem Plus von über 60 Prozent besonders stark expandierte.
Zu den digitalen Angeboten zählen unter anderem Telemedizin, Retail Media und Marktplatzlösungen.
Ergebnis verbessert sich deutlich
Parallel zum Umsatzwachstum konnte DocMorris seine Profitabilität deutlich steigern. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich um 9,8 Millionen Schweizer Franken auf minus 6,3 Millionen.
Damit nähert sich das Unternehmen weiter dem angestrebten EBITDA-Breakeven im Laufe des Jahres 2026.
Kundenbasis wächst weiter
Auch die Zahl der aktiven Kundinnen und Kunden entwickelte sich positiv. Im Jahresvergleich stieg sie um eine Million auf insgesamt 12,6 Millionen.
Das Wachstum unterstreicht die zunehmende Relevanz digitaler Gesundheitsangebote.
Fokus auf Effizienz und Profitabilität
DocMorris setzt weiterhin auf eine Kombination aus Wachstum und Kostendisziplin. Verbesserte Marketingeffizienz und gezielte Investitionen sollen die Grundlage für nachhaltige Profitabilität schaffen.
Neben dem EBITDA-Breakeven peilt das Unternehmen mittelfristig auch einen positiven Free Cashflow an.


